Gordon Ramsay spricht über Heroinabhängigkeit seines Bruders
Gordon Ramsay (59) macht in seiner neuen Netflix-Dokumentation "Being Gordon Ramsay" ein schmerzhaftes Kapitel seines Lebens öffentlich: die jahrzehntelange Heroinsucht seines jüngeren Bruders Ronnie. In der mehrteiligen Serie, die sich mit dem persönlichen und beruflichen Leben des Starkochs beschäftigt, spricht Gordon erstaunlich offen über die Beziehung zu seinem Bruder. "Ich habe einen Bruder, der heroinabhängig ist. Wir haben uns ein Etagenbett geteilt, er ist 15 Monate jünger als ich, und er ist seit den letzten vier Jahrzehnten süchtig", erklärt der TV-Star in der zweiten Episode der Dokumentation. Gordon gibt zu, dass er unter starken Schuldgefühlen leidet: "Ich bin mit ihm durch die Hölle gegangen, und deshalb habe ich einen Schuldkomplex. Das hätte ich sein können, es hätte vertauscht sein können."
Die beiden Brüder wuchsen gemeinsam unter schweren Bedingungen auf. Ihre Kindheit war geprägt von ständigen Umzügen zwischen verschiedenen Sozialwohnungen in England und einem Vater, den Gordon als "gewalttätigen Alkoholiker" beschreibt. Während Gordon seinen Weg durch Fußball und später die Kochkunst fand und heute ein geschätztes Vermögen von rund 207 Millionen Euro besitzt, geriet Ronnie zunehmend in die Drogenabhängigkeit. "Du willst helfen, aber wenn es Heroin ist, ist es anders. Du kannst es nicht für sie tun. Du kannst es einfach nicht", sagte Gordon bereits 2007 in einem Interview. In seiner Biografie "Humble Pie" beschrieb er, wie unterschiedlich die Brüder auf die Trennung der Eltern reagierten: "Ronnie war der Liebling. Als meine Eltern sich trennten, entgleiste er. Ich ging den anderen Weg."
Doch nicht nur mit seiner eigenen Familie lief zuletzt nicht alles rund. Vor zwei Wochen kam ans Licht, dass es auch im erweiterten Kreis zu massiven Spannungen gekommen war. So hatten Gordon und seine Frau Tana erstmals öffentlich zum Familiendrama rund um Schwiegersohn Adam Peaty (32) Stellung bezogen. Nachdem Adams Eltern bei der Hochzeit mit Tochter Holly im vergangenen Dezember nicht eingeladen waren, hatte das Thema für reichlich öffentliche Diskussionen gesorgt. Gordon stellte im Gespräch mit der Daily Mail jedoch klar: "Wir haben nichts falsch gemacht." Die Entscheidung, Adams Eltern nicht zur Trauung einzuladen, sei vom Brautpaar selbst getroffen worden. "Das war ihr Wunsch, und wir haben diesen Wunsch respektiert", erklärte der Koch.







