

Darum hielt Therapeut Robert Pattinson für drogenabhängig
Robert Pattinson (39) – Weltstar, Batman-Darsteller und Vater – ist er vielleicht einfach zu viel für diese Welt? Zumindest schien das ein Therapeut genauso zu sehen. Denn als der gebürtige Londoner einmal eine Therapiesitzung besuchte, lief das Gespräch so außer Kontrolle, dass der Fachmann die naheliegendste Erklärung fand: Der Mann muss auf irgendetwas stehen. "Ich bin zum Therapietermin gegangen, und der Therapeut hat mich gefragt, ob ich Drogen nehme, weil er nicht verstehen konnte, worüber ich rede", plauderte der Schauspieler in einem gemeinsamen Gespräch mit seiner "The Drama"-Kollegin Zendaya (29) für das Magazin Interview. Seine Reaktion darauf? Schlicht und entwaffnend: Er habe sein Bestes gegeben.
Im Gespräch blickte Robert auch ausführlich auf die Zeit nach dem Durchbruch mit Twilight zurück. "Ich habe es geliebt, die Filme zu drehen, aber es gab auch einen riesigen Marketingdruck", sagte er bei Interview. Er habe nicht gewollt, dass seine persönliche Identität darin aufgeht. "Also habe ich versucht, meine Individualität ein bisschen nach vorn zu schieben, und das ist irgendwie hängen geblieben", erklärte der Schauspieler. Viele Fans hätten ihn anfangs mit seiner Figur verwechselt, sie hätten nicht seinen Namen, sondern den seiner Rolle gerufen. Mit der öffentlichen Wahrnehmung habe er dann bewusst gearbeitet: "Es ist interessant, die öffentliche Wahrnehmung von dir als Teil deiner Figurenentwicklung zu nutzen, weil du dir denkst: 'Ich nehme an, ein paar Leute im Publikum werden das erwarten', also kannst du es dramatischer machen", so Robert. Heute weiß er: Er ist sich selbst treu geblieben. Und genau das macht ihn zu einem der interessantesten Charakterköpfe Hollywoods – weit jenseits aller Vampir-Klischees.
Robert ist auch dafür bekannt, in Interviews schon einmal kreativ mit der Wahrheit umzugehen. Im Jahr 2011 erzählte er dem damaligen "Today"-Moderator Matt Lauer eine erfundene Geschichte darüber, wie er als Kind gesehen habe, wie ein Clown bei einer Autoexplosion gestorben sei. "Es gab absolut kein Zögern in meiner Stimme", gestand er dem New York Times Style Magazine im Dezember 2024. Der Grund für die Notlüge: Er war gelangweilt während der Promotion für seinen Film "Wasser für die Elefanten" und wollte das Gespräch aufpeppen. "Es war wirklich früh am Morgen, und es war der Tag nach der New Yorker Premiere", gab er beim deutschen Filmpremieren-Event zu. Jemand habe ihn nach seinen Zirkus-Erfahrungen gefragt, und er habe gedacht: "Oh Gott, ich habe nichts Interessantes zu sagen." Abseits solcher PR-Erlebnisse ist der Hollywoodstar privat angekommen: Robert ist mit Suki Waterhouse (34) verlobt, mit der er eine Tochter hat.







