Leinwand-Abschied? Gillian Anderson nimmt einen Bürojob an
Gillian Anderson (57) tauscht vorübergehend die Schauspielerei gegen einen ungewöhnlichen neuen Job: Die "X-Files"-Darstellerin wurde von der britischen Modekette Marks and Spencer zur ersten Chief Compliment Officer ernannt. In dieser brandneuen Position soll die 57-Jährige Kundinnen Komplimente machen und ihnen damit zu mehr Selbstvertrauen verhelfen. Die Kampagne startete an diesem Dienstag mit der offiziellen Verkündung ihrer neuen Rolle auf Instagram. Am Mittwoch folgt dann die Präsentation der Frühjahrskollektion 2026 mit einem Werbespot, in dem Gillian an ihrem ersten Tag im neuen Job zu sehen ist – wie sie Frauen, die die Designs tragen, Komplimente über ihren Stil macht.
"Ein einfaches Kompliment kann das Selbstbewusstsein wirklich steigern und verändern, wie sich jemand den ganzen Tag fühlt. Als Chief Compliment Officer bin ich hier, um zu helfen, dass solche Momente alltäglicher werden", erklärte die Schauspielerin gegenüber Mirror. Ihr sei im Laufe ihrer Karriere sehr bewusst geworden, wie sie sich kleide, weshalb ihr Komplimente viel bedeuteten. "Nicht unbedingt, weil es darum geht, wie ich aussehe, sondern weil ich mich auf eine Weise kleide, die ehrlich zu dem ist, wer ich bin. Und wenn jemand das erkennt, ist das bestätigend", so Gillian weiter. Etwas wirklich Nettes zu hören, könne die Art verändern, wie man sich selbst trage – "egal ob auf dem roten Teppich oder beim Schulweg".
Gillian, die seit vielen Jahren in London lebt und drei Kinder hat, spielte in ihrer Karriere vor allem starke und komplexe Frauenrollen in Serien wie The Crown und Sex Education. Auch abseits ihrer neuen Rolle gibt Gillian gern private Einblicke. Bereits vor einigen Monaten sprach die Schauspielerin in einem Interview offen über ihre eigenen Vorlieben und über das Thema Intimität. Besonders humorvoll erinnerte sie sich daran, wie spannend Sex an ungewöhnlichen Orten sein kann. "Nun, Sex auf dem Rücksitz eines Autos, Sex überall, ich meine, ja, warum nicht? Unbequem, auf engem Raum, das ist ein Muss", erzählte sie damals schmunzelnd der The Sunday Times.







