Millionenverlust durch abgesetzte "The Bachelorette"-Staffel
Taylor Frankie Paul (31) wird nicht als Bachelorette auf den Bildschirmen zu sehen sein – und diese Entscheidung könnte den Sender ABC Millionen kosten. Wie Variety und TMZ übereinstimmend berichten, drohen dem Netzwerk durch die Absetzung der bereits abgedrehten 22. Staffel von The Bachelorette Verluste im zweistelligen Millionenbereich. Die Kosten setzen sich demnach aus verschiedenen Posten zusammen: Lizenzgebühren an Warner Bros. Unscripted TV, Marketingausgaben, entgangene Werbeeinnahmen sowie sogenannte Trade-Out-Deals mit Airlines, Hotels und anderen Marken, die für die Präsenz in der Primetime-Show bezahlt hatten. Laut TMZ kostet jede einzelne Episode der Show rund zwei Millionen Dollar in der Produktion.
Besonders bitter für ABC: Die Lizenzgebühren an Warner Bros. TV Group, die die Show produziert, müssen Berichten zufolge trotz der Absetzung gezahlt werden. Wie Insider dem Magazin Variety berichten, werde die Situation derzeit abwartend von Warner-Bros.-Verantwortlichen beobachtet. International könnte die Staffel mit Taylor demnach möglicherweise dennoch ausgestrahlt werden. Für die weltweite Verteilung ist nämlich Warner Bros. zuständig.
Der Grund für die drastische Entscheidung ist ein Video aus dem Jahr 2023, das laut People am 19. März veröffentlicht wurde und Taylor dabei zeigt, wie sie Stühle auf ihren Ex-Partner Dakota Mortensen wirft. Demnach soll ein Stuhl eines ihrer Kinder am Kopf getroffen haben. ABC hatte die Staffel nur drei Tage vor der für den 22. März geplanten Premiere abgesagt und zeigt stattdessen eine Wiederholung von American Idol. Insider betonten gegenüber Variety, dass es von Anfang an Bedenken bezüglich der Besetzung von Taylor gegeben habe, da ihre Vorgeschichte mit häuslicher Gewalt bereits in der ersten Staffel von "The Secret Lives of Mormon Wives" ein Thema gewesen sei.










