Sexuelle Übergriffe: Ex-"Biggest Loser"-Kandidat vor Gericht
Schockierende Vorwürfe gegen einen früheren Kandidaten von "The Biggest Loser": Der 37-jährige Pierre K. muss sich derzeit vor der Großen Jugendkammer am Landgericht Dresden verantworten, weil er drei Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren sexuell missbraucht und schwer vergewaltigt haben soll. Wie Bild berichtet, wirft die Staatsanwaltschaft ihm zudem die Verbreitung von Kinderpornografie in 172 Fällen vor. Der Pflichtverteidiger beantragte, die Öffentlichkeit vom Prozess auszuschließen, doch das Gericht lehnte dies ab.
Laut Staatsanwaltschaft soll Pierre zwischen November 2022 und September 2025 in seiner Wohnung in Dresden-Löbtau Hauspartys veranstaltet haben, für die er auf Snapchat warb. Dort soll er seinen minderjährigen Opfern Drogen wie MDMA, GBL oder Ketamin verabreicht haben, um sie anschließend zu missbrauchen. Ein Junge wurde dabei bewusstlos, Pierre soll ihn gemeinsam mit zwei unbekannten Männern vergewaltigt haben. Ein weiteres Opfer sei "völlig orientierungslos" gewesen, so der Staatsanwalt. Die Taten soll der Angeklagte gefilmt und per WhatsApp verbreitet haben. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei schwere Kinderpornografie. Pierres Pflichtverteidiger erklärte: "Der Angeklagte hat zu keinem Zeitpunkt ein Geständnis abgelegt" und kündigte an, sein Mandant werde von seinem Schweigerecht Gebrauch machen.
Pierre wurde einem breiten Publikum bekannt, als er 2013 in der fünften Staffel von "The Biggest Loser" antrat. Mit einem Ausgangsgewicht von 197,4 Kilogramm verlor er 75,9 Kilogramm und belegte den dritten Platz. Im Folgejahr lud Sat.1 ihn in die dritte Staffel von "Schwer verliebt" mit Moderator Maxi Arland (44) ein. Während der Dreharbeiten outete sich Pierre jedoch überraschend als schwul, obwohl der Sender bereits Frauen für ihn gesucht hatte. Die Show "The Biggest Loser", die seit 2009 bei Sat.1 lief und bei der Teilnehmer mit Unterstützung der Coaches Christine Theiss (46) und Ramin Abtin (53) um Gewichtsverlust kämpften, pausiert im Jahr 2026.






