Harsche Kritik an Mette-Marits Aussagen über Jeffrey Epstein
Nach ihrem emotionalen TV-Interview über ihre Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) steht Kronprinzessin Mette-Marit (52) von Norwegen erneut massiv in der Kritik. Gegenüber dem norwegischen Sender NRK hatte sie erklärt, sie sei von dem US-Amerikaner manipuliert und getäuscht worden. Sie habe nicht gewusst, dass Jeffrey ein Sexualverbrecher gewesen sei. In den sozialen Medien hagelt es nun heftige Reaktionen – besonders im Kommentarbereich des offiziellen Instagram-Profils des norwegischen Königshauses.
Die Kritik entzündet sich vor allem an Widersprüchen, die Mette-Marits Aussagen offenbaren. In einer E-Mail aus dem Jahr 2011 schrieb sie an Jeffrey: "Ich habe dich nach der vorherigen E-Mail gegoogelt. Stimmt, das sah nicht gut aus." Im aktuellen Interview versicherte sie hingegen, sie könne sich heute nicht mehr daran erinnern, welche Informationen sie damals genau gefunden habe. Viele Nutzer werfen der Kronprinzessin vor, sich selbst als Opfer darzustellen, während die tatsächlichen Opfer von Jeffreys Missbrauch kaum zur Sprache kämen. "'Nichts sehen, nichts hören, nichts wissen' ist so populär", kommentierte eine Nutzerin. Eine andere fragte: "Ein Witz. Ist das die Zukunft des norwegischen Königshauses?"
Mette-Marits Verbindungen zu Jeffrey waren zuletzt verstärkt in den Fokus geraten, nachdem das US-Justizministerium neue Akten veröffentlicht hatte, in denen Mette-Marits Name mehrfach auftaucht. Das norwegische Königshaus erklärte, die Kronprinzessin habe sich erst jetzt dazu geäußert, weil ihre chronische Lungenkrankheit ihr derzeit stark zusetze und auch der Gerichtsprozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29) ihre Aufmerksamkeit gefordert habe. Im Gespräch mit NRK betonte Mette-Marit aber auch, dass sie die Verantwortung für den früheren Kontakt zu Jeffrey übernehme und machte deutlich, dass es zwischen den beiden keine Romanze gegeben habe.









