Ex-Prinz Andrew kassiert Millionen aus Hochzeitsgeschenk

Ex-Prinz Andrew kassiert Millionen aus Hochzeitsgeschenk

- Mia Lada-Klein
Lesezeit: 2 min

Andrew Mountbatten-Windsor (66) steht erneut im Mittelpunkt der Kritik. Wie OK! berichtet, soll der 66-Jährige durch den Verkauf eines extravaganten Hochzeitsgeschenks seiner Mutter, Queen Elizabeth II. (†96), einen Gewinn von rund 17.391.304 Euro erzielt haben. Das Anwesen Sunninghill Park in Ascot wurde ihm nach seiner Hochzeit mit Sarah Ferguson (66) im Jahr 1986 geschenkt. Jahre später, nachdem Andrew in die Royal Lodge auf dem Windsor-Anwesen umgezogen war, verkaufte er das Grundstück an den kasachischen Milliardär Timur Kulibayev. Ein Insider erklärt gegenüber OK!, dass viele Beobachter die finanzielle Abwicklung seit Langem kritisch sehen – besonders jetzt, da Andrews Verstrickungen in den Jeffrey-Epstein (†66)-Skandal für Schlagzeilen sorgen.

Die Ursprünge des Anwesens gehen auf die frühen 1980er Jahre zurück, als die verstorbene Königin eine Firma namens Tyrolese 83 Limited gründete, um Immobilien für Mitglieder der königlichen Familie zu erwerben. Das Unternehmen kaufte das Grundstück für umgerechnet rund 115.652 Euro, auf dem später eine Villa mit zwölf Schlafzimmern errichtet wurde. Andrew und Sarah zogen 1990 in das fertiggestellte Haus ein, das über einen Hubschrauberlandeplatz, ein Kino, einen Swimmingpool und großzügige Personalunterkünfte verfügte. Nach ihrer Scheidung 1996 blieb Sarah mit den gemeinsamen Töchtern Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (36) noch mehrere Jahre in Sunninghill Park wohnen. Als Andrew nach dem Tod von Queen Mum (†101) im Jahr 2002 in die Royal Lodge zog, übertrug ihm die Königin das Eigentum an Sunninghill Park, damit er es verkaufen und die Renovierung seines neuen Zuhauses finanzieren konnte.

Ein Palast-Insider betont gegenüber OK!, dass die Geschichte des Hauses eine der bemerkenswertesten finanziellen Episoden im Leben des Royals darstellt. "Die Vorstellung, dass ein luxuriöses königliches Hochzeitsgeschenk letztendlich zu einem millionenschweren Gewinn wurde, hat einige Beobachter immer irritiert", erklärt die Quelle. Für viele Menschen, die die Monarchie verfolgen, werfe dies Fragen auf, ob ein derartiger persönlicher finanzieller Gewinn aus einem Geschenk, das mit königlichen Privilegien verbunden sei, den öffentlichen Erwartungen entspreche. "Das Arrangement war ungewöhnlich, weil das Haus ihm über königliche Kanäle als Geschenk nach seiner Hochzeit zukam", so der Insider weiter. Die Sicherheitskosten für das Anwesen beliefen sich Berichten zufolge auf mehr als 347.826 Euro pro Jahr und umfassten Panikknöpfe sowie einen Bunker.

Andrew Mountbatten Windsor bei einem Ausritt in Windsor, 2025
Imago
Andrew Mountbatten Windsor bei einem Ausritt in Windsor, 2025
Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson bei der Trauerfeier der Duchess of Kent in Westminster Cathedral, London
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Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson bei der Trauerfeier der Duchess of Kent in Westminster Cathedral, London
Andrew Mountbatten-Windsor vor der St George’s Chapel, Windsor, 27. Februar 2024
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Andrew Mountbatten-Windsor vor der St George’s Chapel, Windsor, 27. Februar 2024
Wie findet ihr es, dass Andrew ein royales Hochzeitsgeschenk mit Millionen-Gewinn verkauft hat?