Ryan Gosling: Warum "Der Astronaut" ein Familienfilm ist
Ryan Gosling (45) hat sich bewusst dafür entschieden, den Science-Fiction-Film "Der Astronaut – Project Hail Mary" zu drehen – und das vor allem für seine beiden Töchter Esmeralda und Amada. Die elfjährige Esmeralda und die neunjährige Amada haben bislang noch keinen einzigen Film ihres berühmten Vaters gesehen. "Darum wollte ich 'Der Astronaut – Project Hail Mary' drehen. Der Film macht Hoffnung für die Zukunft und jagt meinen Kindern keine Angst ein. Stattdessen zeigt er ihnen, dass wir als Menschen zu erstaunlichen Dingen fähig sind", erklärte der 45-Jährige im Interview mit 20 Minuten. In dem Film spielt Ryan einen Physiklehrer, der nach dem Tod seiner Crew-Mitglieder alleine die Menschheit vor einer Eiszeit retten muss.
Der Schauspieler meidet derzeit gezielt Rollen mit Gewalt und düsteren Themen, die ihn psychisch stark belasten würden. Stattdessen setzt er auf positive Geschichten mit Hoffnung und Zuversicht. "Im letzten Jahrzehnt wurden wir so sehr mit dystopischen Zukunftsnarrativen zugedeckt, dass es sich anfühlt, als gebe es keinen Ausweg mehr", sagte Ryan im Interview. Durch den Film, der auf dem Roman von Andy Weir basiert, möchte er eine positivere Weltanschauung vermitteln. Mit seiner Filmfigur Dr. Ryland Grace identifiziere sich der Schauspieler besonders, weil diese trotz großer Angst mutig handle. Auch Ryans Partnerin Eva Mendes (52) zeigte sich begeistert und pries den Film auf Instagram als "Meisterwerk" und "perfekten Familienfilm" an.
Seit Ryan und Eva Eltern geworden sind, haben beide ihre Karrieren den Kindern untergeordnet. Eva hat sich vorerst von der Schauspielerei verabschiedet, während Ryan nur noch Filme drehen möchte, die sich mit seinem Alltag als Vater vereinbaren lassen. Manchmal zeigt er seinen Töchtern sogenannte Dailies – Szenen, die er gerade gedreht hat – und lässt sich von ihnen Feedback geben. "Das Vatersein hat mich in so vielerlei Hinsicht verändert", verriet der Schauspieler. Mit "Der Astronaut – Project Hail Mary", der seit dem 19. März in den deutschen Kinos läuft, hofft Ryan nun vor allem, dass der Film Esmeralda und Amada gefällt und ihnen zeigt, dass die Zukunft etwas ist, das man gestalten kann.









