

Mel Schilling war vor Tod optimistisch und hatte große Pläne
Mel Schilling war trotz ihrer Krebserkrankung bis zuletzt optimistisch und schmiedete große Pläne für ihre Zukunft. Die "Married At First Sight"-Expertin, die vergangene Woche im Alter von 54 Jahren verstarb, traf sich im Oktober noch mit ihrer langjährigen Kollegin Jules Robinson zum Mittagessen in Darling Harbour, kurz bevor sie nach Großbritannien zurückkehrte. "Sie hatte die Möglichkeit, ihre eigene Dating-Show zu kreieren, und war so aufgeregt für die Zukunft. Großbritannien liebte sie einfach so sehr und sie fühlte sich dort wirklich wohl, sie liebte das Leben dort. Sie hatte Ambitionen, in den USA zu arbeiten", verriet Jules gegenüber dem Sunday Telegraph. Die Beziehungsexpertin blieb demnach in ihren letzten Monaten positiv gestimmt und plante aktiv ihre Karriere.
Marney Hands, Mels langjährige Visagistin und Friseurin, enthüllte, dass die Australierin bewusst eine tapfere Fassade aufrechterhielt, weil sie nicht wollte, dass andere sie leiden sehen. "Sie war verdammt zäh. Sie hatte es schwer, aber wollte mit niemandem darüber sprechen. Das Letzte, was sie wollte, war, dass jemand sie mit mitleidigen Augen ansah und weinte", erklärte Marney. Adrian Swift, Leiter für Inhalt, Produktion und Entwicklung bei Channel Nine, erinnerte sich daran, wie Mel während der Dreharbeiten zur letzten Staffel etwas müder gewesen sei, weshalb man Rücksicht auf sie genommen habe. Trotzdem habe sie ihre Begeisterung für die Arbeit nie verloren.
Mels anspruchsvoller Arbeitsplan hatte in den vergangenen Jahren bedeutet, dass sie oft monatelang von ihrer Familie getrennt war. Die Beziehungsexpertin war 2021 mit Ehemann Gareth und Tochter Maddie nach London gezogen, um bei "Married At First Sight UK" mitzuwirken, flog aber weiterhin mehrere Monate im Jahr nach Sydney zurück, um bei der australischen Version der Show aufzutreten. Im September 2024, ein Jahr nach ihrer Krebsdiagnose, hatte Mel auf Social Media über die Belastung durch die häufigen Trennungen geschrieben und erklärt, dass sie in der Vergangenheit bis zu drei Monate am Stück von Gareth und der heute zehnjährigen Maddie getrennt gewesen sei. Ihr Ehemann verkündete am vergangenen Dienstag ihren Tod, nur wenige Tage nachdem bekannt geworden war, dass sich der Krebs auf ihr Gehirn ausgebreitet hatte.




