Prozess enthüllt Prinz Harrys Flirt-Chats mit Journalistin
Prinz Harry (41) sieht sich derzeit in einem pikanten Rechtsstreit mit Associated Newspapers Limited, dem Verlag der Daily Mail, vor dem High Court in London wieder. Dabei wurden jetzt intime Details aus seinem Privatleben bekannt: In den Schlussplädoyers des elfwöchigen Datenschutzprozesses kamen Textnachrichten ans Licht, die der Royal im Jahr 2011 mit der Journalistin Charlotte Griffiths austauschte. Harry hatte die damalige stellvertretende Tagebuch-Redakteurin der Mail on Sunday auf Facebook hinzugefügt und ihr seine Telefonnummer gegeben. In den Nachrichten, die zwischen Dezember 2011 und Januar 2012 verschickt wurden, bezeichnete er Charlotte als "sugar", schwärmte von ihren gemeinsamen "Film-Kuscheleinheiten" und unterschrieb mit "mwah" sowie Küssen.
Allerdings hatte Harry im Januar vor Gericht ausgesagt, er habe Charlotte nur einmal auf einer Party ihres gemeinsamen Freundes Arthur Landon kennengelernt und den Kontakt abgebrochen, als ihm bewusst wurde, dass sie Journalistin sei. In einer seiner Nachrichten schrieb er: "Wünschte nur, ich hätte dort sein können... besonders jetzt, wo du da bist! Arbeitest du überhaupt jemals?!! Hoffe, es geht dir richtig gut, Griff... Vermisse unsere Film-Kuscheleinheiten!!" Charlotte, die heute Chefredakteurin der Zeitung ist, antwortete damals auf seine erste Nachricht und nannte ihn "Mr. Mischief". Sie schrieb: "Was für ein spaßiges Wochenende voller Unfug – können wir nicht jedes Wochenende auf dem Land so richtig Unsinn machen, verdammt??"
Der Datenschutzprozess gegen Associated Newspapers Limited dreht sich um Vorwürfe der unrechtmäßigen Informationsbeschaffung, einschließlich des Abhörens von Festnetztelefonen und der Beschaffung von Informationen durch Täuschung. Neben Harry gehören auch Sir Elton John (79), Baroness Doreen Lawrence, David Furnish (63), Liz Hurley (60), Sadie Frost (60) und Sir Simon Hughes zur Klägergruppe. Der Verlag weist die Vorwürfe entschieden zurück. Harry hatte bei seiner Zeugenaussage im Januar erklärt, der Verlag habe das Leben seiner Ehefrau Meghan Markle (44) zu einem "absoluten Elend" gemacht. Ein schriftliches Urteil wird zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.








