Kindesmissbrauchsfall: Melissa Gilbert verteidigt ihren Mann
Melissa Gilbert (61) spricht erstmals offen über die schweren Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Ehemann Timothy Busfield (68) – und findet dafür drastische Worte. In einem emotionalen Interview bei "Good Morning America" schildert die frühere "Unsere kleine Farm"-Darstellerin, wie sehr sie und ihre Familie unter der Situation leiden. Auf die Frage von Moderator George Stephanopoulos, wie sich die vergangenen Wochen für sie angefühlt hätten, antwortet Melissa nur mit einem Wort: "Hölle". Die Schauspielerin und der "West Wing"-Star hatten sich 2013 das Jawort gegeben, seitdem führten sie ein gemeinsames Familienleben mit ihren insgesamt fünf Kindern. Nun ist für Melissa klar: "Unser Leben, so wie wir es kannten, ist vorbei."
Die Vorwürfe gegen den 68-jährigen Regisseur wiegen schwer. Ein Geschworenengericht klagte Timothy wegen vier Fällen von kriminellem sexuellen Kontakt mit einem Kind an. Die Anschuldigungen beziehen sich auf eine Zeit, als er als Regisseur am Set der Serie "The Cleaning Lady" arbeitete. Timothy stellte sich im Januar den Behörden, nachdem ein Haftbefehl gegen den "West Wing"-Star ausgestellt worden war. Über Timothy sagte seine Frau: "Er ist die letzte Person auf der Welt, die einem Kind wehtun würde. Und glauben Sie mir, wenn ich auch nur eine Sekunde dächte, Tim Busfield hätte einem Kind wehgetan, hätte er weitaus mehr zu befürchten als das Gefängnis." Melissas Anwalt Larry Stein erklärte gegenüber Fox News Digital den Grund für ihr Interview: "Wir haben entschieden, dass es Zeit war, sich hinzusetzen, um die Fakten des Falles zu klären, die durch Ablenkung, selektive Informationen und Clickbait verloren gegangen zu sein scheinen."
Melissa und Timothy haben ihre Familien nach ihrer Hochzeit im April 2013 zusammengeführt. Die Schauspielerin ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, Dakota und Michael, während Timothy drei Kinder hat – Samuel, Daisy und Wilson. Das Paar feierte im vergangenen April seinen zwölften Hochzeitstag. Melissa hatte zuvor über einen Vertreter mitteilen lassen, dass sie auf Anraten der Anwälte keine öffentlichen Stellungnahmen abgeben werde, während das Gerichtsverfahren läuft. In der Erklärung hieß es, dass sie sich darauf konzentriere, ihre sehr große Familie zu unterstützen und zu versorgen, während sie diesen Moment durchleben.






