Darum ließ sich Lena Dunham die Gebärmutter entfernen
Lena Dunham (39) hat nun offen über einen drastischen Einschnitt in ihren frühen 30ern gesprochen: In der US-Show "Today" erklärte die Schauspielerin und Autorin, warum sie sich im Alter von 31 Jahren einer Hysterektomie unterziehen musste. Dort stellte sie zugleich ihre neuen Memoiren "Famesick" vor und schilderte, dass sie damals unter dauerhaften Schmerzen litt. Durch den Eingriff, bei dem die Gebärmutter entfernt wird, verlor sie die Möglichkeit, selbst schwanger zu werden. Lena machte jedoch deutlich, dass es für sie "keine Wahl" gab und die Entscheidung unter anhaltenden Schmerzen getroffen wurde.
Im Gespräch erläuterte Lena laut Gala, wie sehr sie die Erkrankung körperlich und seelisch erschöpft habe. Sie erinnerte sich an einen entscheidenden Moment mit ihrer Mutter: "Sie kennt mich so gut, dass sie mir einfach in die Augen sah und sagte: 'Du hältst das nicht mehr aus.'" Die Autorin beschreibt, dass von außen oft der Eindruck entstehe, sie habe sich bewusst für den Eingriff entschieden. "Aber wenn man 24 Stunden am Tag Schmerzen hat, ist es eigentlich keine Entscheidung, denn niemand kann so leben", erzählte sie bei "Today". Erst nach der Operation sei ihr das volle Ausmaß und die Konsequenz der Hysterektomie bewusst geworden, besonders im Hinblick auf ihren lang gehegten Kinderwunsch.
Lena verriet, dass sie sich immer ein Leben mit Kindern vorgestellt habe: "Manche Menschen träumen nicht davon, Mutter zu werden, aber ich schon. Und das war ein wichtiger Teil meiner Identität." Inzwischen hat sich die "Girls"-Erfinderin laut Gala intensiv mit anderen Betroffenen ausgetauscht. Der Kontakt zu Frauen mit ähnlichen Erfahrungen habe ihr neue Perspektiven eröffnet, etwa auf alternative Wege zum Familienglück. Bereits zuvor verriet sie gegenüber der Sunday Times, dass sie den Plan habe, ihre Familie "auf neue Weise" zu vergrößern. Heute blickt Lena hoffnungsvoll nach vorn: "Wie auch immer es kommen mag, ich werde so dankbar sein."






