Marvel trifft Multiversum: X-Men kehren in "Doomsday" zurück
Marvel macht ernst: Mit "Avengers: Doomsday" sollen Helden aus gleich drei verschiedenen Universen im Kino aufeinanderprallen. Bei der CinemaCon in Las Vegas präsentierte Marvel-Chef Kevin Feige (52) zusammen mit den Regisseuren Joe und Anthony Russo (56) neue Details zu dem Megaprojekt. Besonders für Fans der originalen X-Men-Reihe dürfte der Film ein Highlight werden: Originalstars wie Patrick Stewart (85) als Professor Xavier, James Marsden (52) als Cyclops, Ian McKellen (86) als Magneto, Rebecca Romijn (53) als Mystique, Alan Cumming (61) als Nightcrawler, Kelsey Grammer (71) als Beast und Channing Tatum (45) als Gambit kehren alle zurück. Hinzu kommt die Rückkehr von Robert Downey Junior (61) – diesmal allerdings nicht als Tony Stark, sondern als Superschurke Victor von Doom. Auch Chris Evans (44) schlüpft erneut in die Rolle des Steve Rogers.
Gegenüber Entertainment Weekly schwärmte Kevin von der Idee, verschiedene Franchises für den Film zusammenzubringen: "Die Geschichte von 'Doomsday' ist inspiriert von einem sehr berühmten Comic, in dem Universen kollidieren und Erden aufeinandertreffen und verschiedene Zeitlinien sich begegnen. Und in der Filmsprache erlaubt uns das, verschiedene Besetzungen aus verschiedenen Franchises zusammenzuholen." Er betonte, dass "Generationen von Menschen" sowohl die originale X-Men-Besetzung als auch die Avengers und die Fantastic Four lieben würden – all das unter einem Dach zu vereinen sei das Ziel. Für Gesprächsstoff sorgte außerdem ein Leak von Ian, der kürzlich angedeutet hatte, sein Charakter Magneto würde New Jersey in "Doomsday" dem Erdboden gleichmachen. Joe winkte jedoch ab: "Ich glaube, er hat sich versprochen. Ich glaube nicht, dass er New Jersey zerstört." Kevin ergänzte mit einem Schmunzeln: "Es gibt eine New-Jersey-Präsenz!"
Für Kevin ist die Rückkehr der X-Men-Originalstars eine besonders persönliche Angelegenheit. "Ich war bei den ersten ein paar dabei, vor vielen, vielen Jahren", erzählte er bei Entertainment Weekly. Damals lernte er Darsteller wie Hugh, James und Patrick kennen. Dass die X-Men nun sozusagen "nach Hause" zurückgekehrt seien, sehe er als große Chance: "Deadpool & Wolverine war unsere erste Gelegenheit, das anzutasten, und es fühlte sich einfach wie eine unglaubliche Möglichkeit an, mehrere Universen gegeneinander antreten zu lassen, bei denen man sich aber um alle sorgt." Kinostart des Crossover-Spektakels ist der 18. Dezember.









