Gedenkfeier für Soldaten: Prinzessin Kate ohne William
Am Samstag repräsentierte Prinzessin Kate (44) das britische Königshaus beim Anzac Day in London – und das ganz allein. Ohne ihren Mann Prinz William (43) an ihrer Seite nahm die Prinzessin von Wales an der Gedenkparade teil, die jährlich an die australischen und neuseeländischen Soldaten erinnert, die 1915 im Konflikt auf Gallipoli ihr Leben verloren. Kate zeigte sich dabei ungewöhnlich ernst und in sich gekehrt – von ihrem sonst so bekannten herzlichen Lachen war wenig zu sehen, was sicherlich auch dem ernsten Anlass zuzuschreiben ist. In einem dunkelblauen Mantelkleid mit auffälligem weißen Kragen, einem Mohnblumen-Anstecker als Symbol des Gedenkens, einem farblich abgestimmten Fascinator und passenden Pumps legte sie einen Kranz nieder. Prinzessin Anne (75) war zwar noch beim frühmorgendlichen Gottesdienst dabei, bei der Parade selbst war Kate jedoch die einzige Vertreterin der Krone.
Der Kranz war mit einer handgeschriebenen Botschaft von Kate und William geschmückt. Darauf stand: "Zum Gedenken an die australischen und neuseeländischen Soldaten, die das höchste Opfer für unsere Freiheit gebracht haben." Darunter fanden sich die Unterschriften beider – und die könnten kaum unterschiedlicher sein. Wie das Magazin People berichtete, ist Kates Handschrift elegant und geschwungen, während Williams Unterschrift äußerst reduziert und kaum lesbar wirkt. Sie unterschreibt offiziell mit "Catherine", da "Kate" lediglich ein Spitzname ist. Zu den Accessoires trug sie übrigens Schmuck in Silber mit Saphiren – Stücke, die einst Prinzessin Diana (†36) gehörten.
Dass Royals öffentlich unterschreiben, ist eine Seltenheit. Das strenge Protokoll sieht vor, dass Mitglieder der Königsfamilie keine Autogramme geben, da sie eine staatliche und repräsentative Rolle einnehmen sollen – und nicht wie Prominente auftreten möchten. Hinzu kommen Sicherheitsbedenken: Unterschriften könnten gefälscht und für betrügerische Zwecke missbraucht werden. Stattdessen setzen die Royals auf persönliche Begegnungen, kurze Gespräche und Händeschütteln. Der Anzac Day ist übrigens ein fester Termin im royalen Kalender. Im vergangenen Jahr übernahm Prinz Edward (62) die Repräsentation des Königshauses, 2025 war Herzogin Sophie als Vertreterin vor Ort.








