Jason Kelce bereut Teenager-Schlägerei mit Vater Ed
Jason Kelce (38) hat im Podcast "New Heights" eine Anekdote aus seiner Jugend geteilt. Der frühere NFL-Star sprach offen über einen körperlichen Konflikt mit seinem Vater Ed Kelce. Damals habe er seinen Vater verbal provoziert, woraufhin Ed die Situation eskalieren ließ. Dieser versuchte, seinen Sohn zu Boden zu ringen – doch das Vorhaben schlug fehl. Ed verlor das Gleichgewicht und klammerte sich letztlich nur noch an Jasons Beine. Auf die Frage, was genau der Auslöser war, gab Jason zu: "Ich weiß nicht, was ich zu ihm gesagt habe, um ihn so aufzubringen." Der vierfache Vater machte keinen Hehl daraus, dass er rückblickend vor allem eines empfindet: Reue über seinen damaligen Umgang mit seinem Vater. "Ich bin einfach hingefallen, weil ich dachte: 'Oh mein Gott. Ich fühle mich so schlecht für Dad'", erinnerte er sich mit einem Schmunzeln.
Auch Jasons Bruder Travis Kelce (36) hatte eine Geschichte parat – allerdings ging es dabei nicht um den Vater, sondern um einen Eishockeytrainer. Travis erzählte, dass er als Achtklässler nach einem Spiel, in dem er fünf Tore erzielt hatte, in eine Schlägerei geriet. Als beim Handschlag nach dem Spiel ein gegnerischer Trainer ihn am Trikot packte, schlug Travis reflexartig zu. "Er sah aus, als wäre er gerade von einem Achtklässler k.o. geschlagen worden", erinnerte sich der Tight End der Kansas City Chiefs. Sein Vater Ed sei danach wütend gewesen – allerdings nicht nur wegen des Vorfalls selbst, sondern weil Mutter Donna Kelce (73) dabei gewesen war. "Er sagte: 'Tu das nie, wenn ich nicht dabei bin. Bring deine Mutter nie in so eine Situation'", zitierte Travis seinen Vater. Darauf habe er geantwortet: "Ich plane auch nicht, jemals wieder einem erwachsenen Mann eine reinzuhauen, Dad."
Trotz dieser wilden Jugendgeschichten machen Jason und Travis heute keinen Hehl daraus, wie sehr sie ihre Eltern verehren. Vor allem Ed habe die Brüder mit seiner Haltung geprägt, betont Jason immer wieder. Im Gespräch im Podcast "The Steam Room" schwärmte er bereits davon, wie sehr er zu seinem Vater aufblickte: "Mein Dad war mein Vorbild, als ich aufgewachsen bin. Ich dachte, er wäre der klügste Mensch der Welt." Alles, was Ed gesagt habe, habe für ihn gegolten wie eine absolute Wahrheit. Vor allem ein harter Arbeitswille, Durchhaltevermögen und eine bestimmte Einstellung zum Leben seien Dinge, die Ed seinen Söhnen mitgegeben habe. Mutter Donna ist für die beiden Sportler bis heute ebenfalls eine feste Bezugsperson. Sie begleitete die Brüder von Eishockeyturnieren bis zu ihren großen Footballmomenten und steht auch jetzt weiter eng an der Seite ihrer Familie.








