Kein Support? Daniel Schuhmacher rechnet mit DSDS ab
Daniel Schuhmacher (39) hat jetzt scharfe Kritik an Deutschland sucht den Superstar geübt. Der Sänger, der die Castingshow im Jahr 2009 gewann, beklagt gegenüber dem Schweizer Nachrichtenportal Blick vor allem den mangelnden Support für die Teilnehmer nach dem Ende einer Staffel. Seiner Ansicht nach werden die Gewinner nach dem Finale schnell sich selbst überlassen – ein Umstand, den er als grundlegendes Problem des Formats sieht. Mit seiner Kritik meldet sich Daniel in einer Zeit zu Wort, in der das Format gerade wieder mit seinen Liveshows für Gesprächsstoff in Deutschland sorgt.
Besonders deutlich wird der Sänger, als er über die Bedingungen spricht, unter denen ehemalige Kandidaten noch öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. "Es ist schon so, dass man den Sieger oder auch Kandidaten allgemein fallen lässt. Man findet nur noch statt, wenn man dramatische Storys hat, ob diese nun wahr sind oder nicht. Die Musik spielt da eigentlich keine wirkliche Rolle. Außerdem bekommt man das Image, das man in der Show hatte, nur super schwer los", erklärte er gegenüber dem Portal. Seine Kritik richtet sich damit klar gegen das kommerzielle Konzept der Sendung, das den Unterhaltungswert über die langfristige musikalische Förderung der Teilnehmer stelle.
Daniel hatte seinen DSDS-Sieg 2009 mit einem Nummer-eins-Hit gefeiert – die Entwicklung der Show dann 2014 jedoch stark kritisiert. Damit steht er mit seiner Erfahrung nicht allein da: Immer wieder berichten ehemalige Teilnehmer von Castingshows, dass der Rummel rund um die Sendung zwar groß ist, die professionelle Unterstützung danach aber schnell nachlässt. Daniel wurde am 19. April 1987 geboren und feierte damit kürzlich seinen 39. Geburtstag.












