Eric Stonestreets Typ-2-Diabetes war auf viele Arten "Segen"
Eric Stonestreet (54) macht aus seiner Erkrankung kein Geheimnis mehr – ganz im Gegenteil. Der Schauspieler, bekannt aus der Kultserie Modern Family, hat sich dem Magazin People gegenüber offen über seinen Umgang mit Typ-2-Diabetes geäußert und dabei auch erklärt, warum er die Erkrankung mittlerweile als "Segen in vielerlei Hinsicht" betrachtet. "Ich habe beschlossen, meinen Typ-2-Diabetes ernst zu nehmen", sagte Eric, "und das war ein Segen auf so viele verschiedene Arten, weil es mein Leben auf unterschiedliche Weisen geprägt hat und ich einfach dabei bleibe."
Im Umgang mit der Krankheit hat Eric bestimmte Strategien entwickelt: Nach jeder Mahlzeit misst er seinen Blutzuckerspiegel. Er kennt seine Zielwerte und lässt sich von diesen auch leiten: "Finde heraus, welche Werte du nach dem Essen haben musst. Dann sagt dir dein Blutzucker, was du essen kannst und was nicht." Ganz verzichten will der Genussmensch trotzdem nicht: Pommes und Eis sind weiterhin erlaubt – aber nur in klar begrenzten Mengen. "Zu wissen, wie viele Pommes ich haben kann oder wie groß die Eistüte sein darf, ohne dass mein Zucker verrückt spielt", sei für ihn der Schlüssel.
Zusätzlich zu den Ernährungsumstellungen nimmt Eric ein bestimmtes verschreibungspflichtiges Medikament, das zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen ist und gleichzeitig beim Abnehmen helfen kann. Im Gespräch mit dem Magazin beschrieb er das Medikament als "bahnbrechend": "Es hat meinen Lebensstil verändert, meinen Ansatz zum Essen verändert, meinen Ansatz zu Sport verändert." Gewichtsverlust sei dabei ein angenehmer Nebeneffekt. "Ich bin leichter auf den Beinen. Es fühlt sich gut an", so der Schauspieler. Indem er offen über seine Erkrankung spricht, so hofft er, kann er andere Betroffene ermutigen, ihre Erkrankung ernst zu nehmen – denn Typ-2-Diabetes sei "kein Spaß".
Diagnostiziert wurde Erics Diabetes bereits im Jahr 2009, doch es dauerte viele Jahre, bis er offen damit umgehen konnte. "Ich habe mich viele Jahre geschämt, den Leuten davon zu erzählen, wegen meines Aussehens", räumte er ein. Er habe befürchtet, dass andere sofort einen Zusammenhang zwischen seinem Gewicht und der Erkrankung herstellen würden – und das nicht immer nur stillschweigend. "Ich war schon auf der Empfängerseite von einigen ungeheuerlichen Kommentaren von Leuten", so Eric. Dabei betont er, dass Typ-2-Diabetes Menschen aller Körpertypen treffen kann – sogar Marathonläufer. "Es kommt in vielen verschiedenen Formen und Ausprägungen vor", sagt er.








