Bitter: Darum musste Emily Blunt "Black Widow"-Job ablehnen
Emily Blunt (43) hätte beinahe eine der bekanntesten Superheldinnen des Marvel Cinematic Universe gespielt: Black Widow. Die Rolle der Natasha Romanoff, die 2010 in "Iron Man 2" ins MCU eingeführt wurde, wurde der britischen Schauspielerin tatsächlich angeboten – doch daraus wurde nichts. Wie Emily gegenüber Howard Stern (72) von SiriusXM erklärte, lag das nicht an fehlendem Interesse, sondern an einem Vertrag, der ihr keine Wahl ließ. "Ich stand schon unter Vertrag für 'Gullivers Reisen'. Ich wollte 'Gullivers Reisen' nicht machen", gestand sie offen und betonte: "Es brach mir ein wenig das Herz. Denn normalerweise bin ich sehr stolz auf die Entscheidungen, die ich treffe. Die Filme, die ich mache, bedeuten mir so viel. Das war also hart."
Der Grund für die erzwungene Absage war das Verhältnis zu ihrem damaligen Studio Fox. Emily wollte weitere Projekte mit dem Studio drehen und sich durch einen Vertragsbruch nicht mit ihnen anlegen – also ließ sie die Marvel-Rolle ziehen. Den Part übernahm schließlich Scarlett Johansson (41), die die Figur zu einer der ikonischsten des Franchise machte. Im Podcast "Happy Sad Confused" zollte Emily ihrer Nachfolgerin Respekt und sagte bescheiden, dass am Ende "die bessere von uns beiden" die Rolle bekommen habe. Die Fantasy-Komödie "Gullivers Reisen" mit Jack Black (56), für die sie auf die Superheldinnen-Rolle verzichten musste, floppte 2010 an den Kinokassen.
Emilys Weg nach Hollywood war ohnehin alles andere als selbstverständlich. In einem emotionalen Interview mit dem Mirror erzählte sie vor rund vier Monaten, dass sie als Kind unter einem schweren Sprechfehler litt und Schauspielerei für sie lange "völlig außer Reichweite" gewesen sei. "Ich war ein ziemlich schüchternes Kind. Ich hatte ein wirklich schlimmes Stottern, also sprach ich nicht so bereitwillig", sagte sie. Umso unglaublicher wirkt heute ihre Karriere, in der ausgerechnet das Sprechen ihr größtes Werkzeug wurde.









