Jennifers Abschiedsbrief an Matthew Perry wird versteigert
Ein handgeschriebener Brief von Jennifer Aniston (57) an ihren verstorbenen Friends-Kollegen Matthew Perry (†54) wird versteigert – und er ist voller Emotionen. Das Schreiben, das die Schauspielerin einst persönlich an Matthew richtete, steckte in einem Fotoalbum mit dem Titel "The One with the Last Supper", das Jennifer nach den Dreharbeiten zur letzten Episode der Kultserie im Jahr 2004 an jeden ihrer Co-Stars verschenkte. Darin befinden sich Schnappschüsse vom Abschiedsabend des Casts – mit Jennifer, Matthew, Courteney Cox (61), Lisa Kudrow (62), Matt LeBlanc (58) und David Schwimmer (59). Am 5. Juni 2026 kommen dieses und rund 130 weitere persönliche Gegenstände von Matthew bei Heritage Auctions unter den Hammer.
In dem Brief, der jetzt öffentlich bekannt wurde, schrieb Jennifer ihrem Freund äußerst bewegende Worte. "Matthew. Oh mein Gott... Wie soll ich ohne dein Licht in meinem Leben auf täglicher Basis leben?", heißt es darin laut dem Auktionshaus. Sie habe seine Lichtmomente und seine Kämpfe gleichermaßen erlebt: "Ich weiß, dass dieses Licht manchmal gedimmt war und es Momente gab, in denen ich so Angst hatte, dass es komplett erlöschen würde." Besonders auffällig: Jennifer bezeichnete Matthew darin als "Ehemann und Vater" – obwohl es keine Aufzeichnungen gibt, dass er jemals verheiratet war oder Kinder hatte. Sie schloss den Brief mit den Worten: "Ich liebe dich. Jenny." Neben dem Fotoalbum werden bei der Versteigerung auch 26 Drehbücher aus "Friends", ein Nachbau des ikonischen gelben Türspions aus Monicas Wohnung, rund zwei Dutzend Batman-Sammlerstücke sowie seine Brieftasche und Kunstwerke von Banksy versteigert. Der gesamte Erlös geht an die Matthew Perry Foundation.
Die Stiftung wurde nach Matthews Tod im Oktober 2023 gegründet und unterstützt Menschen im Kampf gegen Sucht. Matthew war selbst jahrelang mit Abhängigkeitsproblemen konfrontiert, sprach aber stets offen darüber. Jennifer hatte sich nach seinem Tod in einem Interview mit dem Magazin Vanity Fair zu seinem Ableben geäußert und erklärt, es habe sich für sie und viele andere so angefühlt, als hätten sie ihn schon viel früher verloren. Matthews Geist lebt durch die Foundation weiter: "Matthew glaubte, dass Sucht mit Mitgefühl und Wissenschaft begegnet werden sollte, nicht mit Stigma und Schweigen", erklärte Stiftungs-CEO Lisa Kasteler Calio in einem Statement gegenüber Heritage Auctions.











