Donald Trump gibt zu: Melania überstrahlt ihn oft bei Reden
Beim jährlichen Kongress-Picknick im Weißen Haus am Dienstag, dem 19. Mai, sorgte Donald Trump (79) für Lacher – und zwar auf eigene Kosten. Nachdem seine Frau Melania Trump (56) ihre Rede beendet hatte und er ans Mikrofon trat, gestand der US-Präsident laut dem Magazin Ok! der amüsierten Menge: "Was für eine tolle Leistung – und ich soll da jetzt nachziehen? Ich hasse das! Ich mag es nie, nach unserer großartigen First Lady folgen zu müssen, weil mich das nicht so gut aussehen lässt." Im gleichen Atemzug lobte er sie als regelrechten Filmstar und verwies stolz darauf, dass ihre Doku auf Amazon Prime Video Platz eins in den USA und weltweit erreicht habe.
Dass Trump Melania so ausgiebig feierte, hatte auch einen konkreten Anlass: Der "Fostering the Future Act", ein parteiübergreifendes Gesetz zur Modernisierung des US-Pflegesystems, hatte gerade das Repräsentantenhaus passiert. Melania hatte monatelang aktiv dafür gelobbyt – und das mit Erfolg. Trump spielte dabei gespielt eifersüchtig auf ihre Fähigkeit an, politischen Konsens zu erzielen. "Sie bekommt Dinge biparteilich genehmigt... Tatsächlich sind die Einzigen, die gerade Dinge genehmigt bekommen, Melania und ihre Freunde", scherzte er. Was die erwähnte Doku betrifft: Der Film "Melania" war zwar nach seinem Streaming-Start am 9. März innerhalb von 24 Stunden auf Platz eins geschnellt, hatte zuvor im Kino mit lediglich 16,6 Millionen Dollar (umgerechnet 14.251.373 Euro) Einnahmen weltweit jedoch einen herben Flop hingelegt. Für die Rechte allein hatte Amazon-MGM 40 Millionen Dollar (umgerechnet 34.340.659 Euro) gezahlt, dazu kamen noch einmal 35 Millionen Dollar (umgerechnet 30.048.076 Euro) für Marketing.
Trumps öffentliche Huldigungen an seine Frau sind keine Seltenheit. Bei seinen Rallys erzählt er regelmäßig Anekdoten darüber, was Melania an seinen Bühnenauftritten angeblich nicht mag – etwa sein Tanzen zum Song "YMCA" oder sportliche Imitationen, die sie ihm laut eigener Aussage als "nicht präsidial" abtut. Trotz aller Zuneigung, die Trump, der offen zugab, König Charles (77) für einen "tollen Kerl" zu halten, demonstrativ zur Schau stellt, kämpft Melania aktuell mit historisch schlechten Beliebtheitswerten. Laut einer CNN/SSRS-Umfrage liegt ihre Nettobewertung bei minus zwölf Punkten – ein dramatischer Einbruch gegenüber ihrem Wert von plus 30 Punkten während Trumps erster Amtszeit. CNN-Datenanalyst Harry Enten bezeichnete sie damit als die unbeliebteste First Lady in der modernen Umfragegeschichte zu diesem Zeitpunkt einer zweiten Amtszeit.










