Rosie O'Donnell beschämt nach geheimem Facelifting
Rosie O'Donnell (64) hat ein geheimes Facelifting zugegeben – und spricht offen über die Scham, die sie damit verbindet. In einem auf Substack veröffentlichten Gedicht mit dem Titel "Decisions" schilderte die 64-Jährige am Montag ihre Gedanken dazu, wie Page Six berichtet. Die Komikerin beschreibt, dass sie sich ihres eigenen Privilegs "beschämt" bewusst wurde und dass der Eingriff mehr gekostet habe als jedes Auto, das sie je gekauft hat. Besonders nah ging ihr, dass ihr Kind Clay versuchte, sie von der OP abzubringen – mit Sätzen wie "Junge Frauen schauen zu dir auf" und "Ich könnte dich nicht respektieren, wenn du es tust". Dennoch hielt Rosie an dem Vorhaben fest und machte den Schritt allein – mit dem Wunsch, sich im Spiegel wieder wohler zu fühlen.
Im Text erklärt die Schauspielerin, sie habe sich früher moralisch vehement gegen Faceliftings gestellt und sich selbst zur Hüterin jener erklärt, die so etwas "niemals – niemals" tun würden. Nach einem Gewichtsverlust von rund 25 Kilogramm habe sich ihr Blick jedoch verändert. Der Versuch, die Zeichen der Zeit einfach als "natürlich" zu akzeptieren, habe sich irgendwann wie Selbsttäuschung angefühlt. "Ich verzögerte das Ganze monatelang, saß einfach damit, dachte nach", schrieb Rosie laut Page Six. Am Ende habe sie Clay zeigen wollen, dass Menschen über ihr eigenes Gesicht und ihren eigenen Körper bestimmen dürfen. Das Ergebnis macht sie heute ruhig: "Ich wollte immer noch ich sein, nur ... weniger gezeichnet. Und ich sehe aus wie ich – eine etwas ausgeruhtere, emotional stabilere Version von mir", erklärt sie. Sie fügte hinzu: "Ich bin nicht verschwunden, ich wurde nicht jemand anders – ich habe nur aufgehört, mit dem Spiegel zu streiten."
Auch Moderatorin Keltie Knight (44) hat am Montag offenbart, dass sie ein heimliches Facelifting hinter sich hat – und ringt mit ähnlichen Gefühlen. In einem Essay für das Magazin Glamour schrieb die "LadyGang"-Mitgründerin: "Ich fühlte Scham, es wirklich durchzuziehen." Keltie erklärte weiter: "Ich weiß, dass jüngere Frauen sich Faceliftings machen lassen und ihre Entscheidung stolz vertreten, aber ich war 41." Für sie habe es sich fast wie Haute Couture angefühlt: "Es war wie Couture. Ein Couture-Facelifting." Rosie, die Mutter von fünf Kindern ist und mit Rollen wie in "A League of Their Own" berühmt wurde, betont unterdessen, dass sie ihre Stimme künftig immer dann einsetzen will, wenn sie sich dazu berufen fühlt – auch, um ihrem Kind zu zeigen, wie Selbstbestimmung im Alltag gelebt werden kann.








