Wahlkampf 2024: Jill befürchtete Schlaganfall bei Joe Biden
Es war der wohl verhängnisvollste Abend von Joe Bidens (83) politischer Karriere: das TV-Duell gegen Donald Trump (79) am 27. Juni 2024 in Atlanta. Bidens stolpernde und wirre Antworten ließen Millionen Zuschauer fassungslos zurück – und offenbar auch seine eigene Frau. Jill Biden (74) gesteht jetzt in einem Interview mit "CBS News Sunday Morning", dass sie damals schlimmste Befürchtungen hatte. "Ich weiß nicht, was passiert ist. Als ich es sah, dachte ich: 'Oh Gott, er erleidet einen Schlaganfall'", erklärt die frühere First Lady gegenüber der Reporterin Rita Braver. Und weiter: "Es hat mir zu Tode Angst gemacht." Das Interview soll am 31. Mai ausgestrahlt werden.
Obwohl Jill in der unmittelbaren Nachfolge des Abends nach außen hin gefasst wirkte, war sie innerlich tief erschüttert, wie sie nun preisgibt. "Ich war verängstigt, weil ich Joe noch nie zuvor so gesehen hatte – und auch seitdem nicht mehr", betonte sie. Als die Journalistin bei dem Zusatz "und seitdem nicht mehr" nachgehakt und gefragt habe, ob das wirklich stimme, antwortete Jill klar und deutlich: "Nie, nein." Nach der Debatte wuchs der Druck auf Biden, aus dem Rennen um das Weiße Haus auszusteigen, enorm. Am 21. Juli 2024 gab er schließlich bekannt, seinen Rückzug aus dem Wahlkampf zu erklären. Vizepräsidentin Kamala Harris (61) übernahm daraufhin die demokratische Kandidatur, unterlag Trump jedoch knapp bei der Wahl im November 2024.
Seitdem hält sich Biden politisch weitgehend zurück – auch wegen einer Krebserkrankung. Hin und wieder meldet er sich jedoch zu Wort, um vor dem Kurs von Trump zu warnen, oder um demokratische Kandidaten im laufenden Midterm-Wahlkampf zu unterstützen. Demnächst ist er zudem bei der Eröffnung des Präsidentenzentrums von Barack Obama (64) in Chicago angekündigt. Auch seine Memoiren sollen in absehbarer Zeit erscheinen.







