Jenny Mollen fühlte sich in Ehe mit Jason nebensächlich

Jenny Mollen fühlte sich in Ehe mit Jason nebensächlich

- Sandrine Palme
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Jenny Mollen (47) hat sich in ihrer Ehe mit Jason Biggs (48) offenbar lange Zeit wie das fünfte Rad am Wagen gefühlt. In einer aktuellen Folge des Podcasts "What Matters With Liz" sprach die Schauspielerin und Autorin offen darüber, wie es sich anfühlte, plötzlich im Schatten ihres Mannes zu stehen. "Als ich mit Jason zusammenkam, hatte ich immer einen Komplex, weil ich das Gefühl hatte, plötzlich diesen Mann geheiratet zu haben, der mich in vielerlei Hinsicht – beruflich gesehen – komplett in den Schatten gestellt hat", so Jenny gegenüber Woman's-World-Chefredakteurin Liz Vaccariello. "Alle sagten: 'Oh mein Gott, Jason Biggs' – und ich wurde zum Gast. Es hat mich wahnsinnig gemacht, immer einfach so zur Seite geschoben zu werden."

Im Gespräch zog die 47-Jährige dabei sogar einen ungewöhnlichen Vergleich: Sie identifiziere sich mit Prinz Harry (41), der in seinem Buch "Spare" sein schwieriges Verhältnis zu Bruder William (43) und dem Königshaus schilderte. "Das Ersatzteil zu sein und nicht der Erbe – ich war das American Pie-Ersatzteil. Ich kann Harry verstehen. Das hat mich wahnsinnig gemacht", sagte sie. Darüber hinaus äußerte sie sich dazu, dass sie aufgrund dieses Gefühls des Ignoriertwerdens – zunächst durch zwei narzisstische Elternteile, dann durch die Bekanntheit ihres Mannes – das Gefühl gehabt habe, sagen zu können, was sie wolle: "Niemanden interessiert es, also habe ich einfach gesagt, was ich wollte." Die Podcast-Aufnahme entstand noch vor der Bekanntgabe der Trennung. Das Paar hatte sich Mitte Mai nach 18 Jahren Ehe getrennt – beide Seiten wollen die gemeinsamen Söhne Sid und Lazlo weiterhin zusammen erziehen und pflegen laut einem Sprecher ein gutes Verhältnis zueinander.

Jason war vor allem durch seine Rolle im Teenie-Kultfilm "American Pie" bekannt geworden. Zuletzt erlebte er laut Berichten einen beruflichen Aufschwung in Hollywood – unter anderem in Verbindung mit einer Gewichtsabnahme, die ihm neues Selbstbewusstsein gebracht haben soll. Jenny versuchte derweil offenbar, mit ihrer eigenen Situation umzugehen. In einem persönlichen Essay auf dem Substack "The Best Friend Experience" schrieb sie über die Schwierigkeit, Dinge im Moment zu genießen: "Die höchsten Höhepunkte meines Lebens fühlten sich alle an wie Münzen, die in einem bodenlosen Brunnen verschwinden. Ich wartete – vielleicht einen Moment oder zwei auf das Geräusch von etwas, das landet, aber bevor es je dazu kam, war ich schon beim Nächsten."

Jenny Mollen und Jason Biggs
Getty Images
Jenny Mollen und Jason Biggs
Jason Biggs und Jenny Mollen
Jamie McCarthy/Getty Images for SiriusXM
Jason Biggs und Jenny Mollen
Jenny Mollen, 2019
Getty Images
Jenny Mollen, 2019
Trifft Jennys Vergleich mit Prinz Harry den Punkt?