Goldie Hawn spricht über ihren Set-Zoff mit Meryl Streep
Jahrzehnte nach den Dreharbeiten zu "Der Tod steht ihr gut" sorgen Meryl Streep (76) und Goldie Hawn (80) für amüsante Schlagzeilen. Meryl hatte nämlich kürzlich in einem Interview mit Vanity Fair ausgeplaudert, dass ihre Kollegin damals ständig zu spät am Set erschien – und das war eine echte Quelle der Frustration. Goldie reagierte nun gegenüber Entertainment Tonight auf diese Beichte mit einer ordentlichen Portion Selbstironie: "Ich glaube, ich bin bei allem 15 Minuten zu spät. Ehrlich gesagt ist das unglaublich." Die Schauspielerin nahm die Kritik dabei völlig gelassen hin und konterte mit einem Augenzwinkern: "Sie sagte, ich sei zu spät am Set gewesen. Vielleicht ist sie einfach zu früh – ich weiß es nicht."
Meryl hatte in ihrem Vanity Fair-Gespräch den Kontrast zwischen den beiden treffend beschrieben: "Goldie war immer zu spät am Set. Aber sie war so zuckersüß. Und ich bin immer pünktlich, das ist nervig." Mit Humor erinnerte sie sich daran, wie Goldie zerzaust und charmant aufgetaucht sei und einfach alle damit entwaffnet habe: "Sie hatte ihre Haare so... 'Oh Gott, tut mir leid!' Und alle dachten: 'Ach, sie ist so süß.'" Trotz der damaligen Reibereien betonte Meryl aber auch, wie sehr sie ihre Mitstreiterin mag: "Ich liebte sie. Ich liebe sie."
"Der Tod steht ihr gut" kam 1992 unter der Regie von Robert Zemeckis (74) in die Kinos und erzählt die Geschichte zweier Frauen, die einen Zaubertrank schlucken, um ihre Jugend zurückzugewinnen. Trotz gemischter Kritiken wurde der Film ein Kassenerfolg und gewann 1993 den Oscar für die besten visuellen Effekte. Inzwischen hat der Klassiker eine treue Fangemeinde gewonnen und wurde sogar für den Broadway adaptiert. Auch Drew Barrymore (51) schwärmt offenbar von dem Stoff: In ihrer eigenen Talkshow verriet sie, dass sie unbedingt ein Remake sehen möchte – und schlug dabei Adam Sandler (59) und Jennifer Aniston (57) als Besetzung vor.







