"Austauschbar": GNTM-Godfrey hatte Beef mit Ramon Wagner

"Austauschbar": GNTM-Godfrey hatte Beef mit Ramon Wagner

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 3 min

Ex-GNTM-Kandidat Godfrey Egbon war nicht nur während der Staffel auf Krawall gebürstet: Auch nach dem Finale von Germany's Next Topmodel nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, für sich selbst einzustehen. Das bekam jetzt auch Content-Creator Ramon Wagner zu spüren – und das alles wegen einer Expertin aus der Modelbranche. Ramon hatte Claudia Midolo, Geschäftsführerin der Modelagentur Modelwerk, zum Gespräch eingeladen und frech gefragt, ob die diesjährigen GNTM-Finalistinnen und Finalisten auch auf dem freien Modelmarkt bestehen könnten. Ihr Urteil über Godfrey fiel dabei wenig schmeichelhaft aus: Er sei "zu nischig", aber gleichzeitig "zu austauschbar", und sie bezweifle, dass er vom Modeln leben könne. Darauf reagierte Godfrey in mehreren Instagram-Storys – und teilte dabei nicht nur gegen die Agenturchefin aus, sondern schoss überraschend auch gegen den Social-Media-Star. "Ramon, der Modelmarktexperte (nie was mit der Industrie zu tun gehabt), der keine Interviews mehr bekommt, hat gesprochen und freut sich, dass ich mal seinen Inhalt repostet habe", schrieb der 34-Jährige spitz.

Doch statt den Konflikt öffentlich auszuschlachten, geschah etwas, womit auf Social Media wohl die wenigsten Fans gerechnet hatten: Die Männer griffen kurzerhand zum Telefon, um ein klärendes Gespräch zu führen. Ramon veröffentlichte anschließend einen Screenshot mit Godfreys Namen in seiner Anruferliste und dem Kommentar "Haben alles geklärt". Godfrey bestätigte gegenüber Joyn, dass es tatsächlich eine "kleinere Reiberei" gegeben habe, da er "gewisse Anmerkungen" von Ramon im Video mit Claudia negativ aufgenommen habe. Über die Details des Gesprächs wollte er sich nicht äußern, versicherte aber: "Die Ungereimtheiten zu der Thematik konnten wir jedenfalls miteinander klären." Zu Claudias Einschätzung sagte er, dass sie zwar sehr erfahren sei, "jedoch zum Glück nicht die einzige Stimme" in der Branche. "Einige größere Namen mit entsprechender Erfahrung im Modelbusiness wie offensichtlich Heidi Klum, Topmodel Stella Maxwell oder Stardesigner Julien Macdonald hatten zu meinem Look eine ganz andere Meinung als Frau Midolo", so der Österreicher.

Godfrey, der 1991 in Wien geboren wurde, betont zudem, dass er bereits vor seiner Zeit bei GNTM in den Karteien von 15 Modelagenturen in ganz Europa vertreten war – auch wenn die Auftragslage nicht immer zufriedenstellend gewesen sei. Das zeige aber, dass es "genügend Personen in der Industrie gibt, die von meinem Look überzeugt sind." Er blickt der Zukunft entspannt entgegen und verweist auf die Macht eines einzigen großen Jobs, der die gesamte Auftragslage verändern könne. Mit dieser Haltung ist der Finalist nicht allein: Auch Staffelsieger Ibo zeigte sich nach dem Finale kämpferisch und gab an, international durchstarten zu wollen.

Collage: GNTM-Godfrey und Ramon Wagner
Collage: ProSieben/Christoph Köstlin, Instagram / itgirlagenten
Collage: GNTM-Godfrey und Ramon Wagner
Anna, Alexavius, Anika, Ibo, Aurélie, Godfrey, Marlene, Tony, Daphne und Luis beim GNTM-Walk
ProSieben/Max Montgomery
Anna, Alexavius, Anika, Ibo, Aurélie, Godfrey, Marlene, Tony, Daphne und Luis beim GNTM-Walk
GNTM-Godfrey beim Shooting mit den Dragqueens
ProSieben/Max Montgomery
GNTM-Godfrey beim Shooting mit den Dragqueens
Traut ihr Godfrey den Durchbruch nach " Germany's Next Topmodel" zu?