

Ohne "Oppenheimer"-Erfolg würde es "Odyssee" nicht geben
Christopher Nolan (55) hat in der "Daily Show" jetzt überraschend offen über sein neues Filmprojekt "The Odyssey" gesprochen. Dort wurde der Regisseur von Comedian Jon Stewart (63) interviewt, der den Filmemacher mit einigen scherzhaften Fragen zu dem antiken Epos löcherte. Zwischen den Gags wurde es aber auch ernst: Christopher machte deutlich, dass es den Film ohne den gewaltigen Erfolg von "Oppenheimer" wohl gar nicht gegeben hätte. "'Oppenheimer' war weitaus erfolgreicher, als wir es wohl jemals hätten erwarten dürfen", sagte der Regisseur in der Sendung und ergänzte: "Und das gibt einem die Möglichkeit, etwas zu realisieren, das man sonst vielleicht nicht hätte realisieren können."
Stewart zeigte sich verblüfft, dass jemand wie Nolan – nach Erfolgen wie "Interstellar", "Inception", "Memento" und den "Batman"-Filmen – überhaupt noch etwas beweisen müsste. Doch Christopher blieb dabei: Der Oscar-Erfolg und die Einspielergebnisse hätten geholfen, das Studio zu überzeugen. Schließlich brauche "The Odyssey" ein riesiges Budget und eine große Besetzung. "Ich sage gern, es war ein sehr schwieriger Film, aber schwierig aus den richtigen Gründen", so der Regisseur und weiter: "Es ist die Odyssee. Es sollte schwer sein. Das sieht man auf der Leinwand." Trotz aller Herausforderungen wurde der Film früher als geplant fertiggestellt und blieb unter dem Budget – gedreht wurde er in 91 statt der vorgesehenen 100 Tage.
Bei einem Ensemble mit den größten Namen Hollywoods ließ sich schon früh erahnen, wie groß Christopher diesmal dachte. Neben Matt Damon (55) sind Anne Hathaway (43), Tom Holland (30), Zendaya (29), Lupita Nyong'o (43), Elliot Page (39), Mia Goth (32), Charlize Theron (50), Robert Pattinson (40), Benny Safdie (40) und John Leguizamo auf der Leinwand zu sehen. Mit "The Odyssey" wagte sich der Regisseur nun an eine der ältesten Erzählungen der Weltliteratur – das griechische Epos, das als eines der Gründungswerke der westlichen Zivilisation gilt. Ob die Umsetzung überzeugt, davon kann man sich ab dem Kinostart am 16. Juli selbst ein Bild machen.









