Drama um Barbra Streisand: Jane Fonda tritt ins Fettnäpfchen
Bei der Oscar-Verleihung am 15. März dieses Jahres sorgte Barbra Streisand (84) mit einem bewegenden Auftritt für Gänsehaut: Die Sängerin ehrte ihren verstorbenen Kollegen Robert Redford (†89), der im September 2025 im Alter von 89 Jahren gestorben war, im Rahmen des "In Memoriam"-Segments mit dem Titelsong aus dem gemeinsamen Film "The Way We Were" von 1973. Doch der emotionale Moment endete in einem handfesten Eklat – ausgelöst durch Schauspielerin Jane Fonda (88). Die 88-Jährige äußerte sich bei einer Afterparty gegenüber Entertainment Tonight irritiert: "Ich würde gerne wissen, warum Barbra da oben war und das für Robert gemacht hat. Sie hat nur einen Film mit ihm gedreht. Ich habe vier gedreht. Ich habe mehr zu sagen." Die Aussage schlug hohe Wellen.
Laut einem Insider, der mit dem Magazin The National Examiner sprach, hat das ungebremste Statement Jane in so manchem gesellschaftlichen Umfeld in die Bredouille gebracht – besonders in Malibu, wo sie bislang als unangefochtene Nummer eins galt. Beim "TCM Classic Film Festival" Ende April versuchte sie dann, die Wogen zu glätten. Bei der Eröffnungsnacht und einer Vorführung von "Barefoot in the Park" in Hollywood sagte sie: "Ich stand in der Pressereihe und dachte, ich wäre lustig. Ich sagte: 'Warum haben sie Barbra gefragt? Ich habe vier Filme mit ihm gemacht.' Aber eigentlich fand ich es fabelhaft, dass sie Barbra dort hatten, denn das war so ein ikonischer Film, und der Song war so unglaublich schön." Sie fügte hinzu: "Robert hätte es gemocht." Doch bei Barbra kam die Kehrtwende offenbar nicht gut an. "Der Schaden ist bereits angerichtet", zitiert The National Examiner einen Insider. "Barbra war sehr verletzt, als Jane diese gehässigen Bemerkungen machte. Das hat einen wunden Punkt getroffen, und selbst jetzt fühlt sich die Entschuldigung hohl und inszeniert an."
Dem Bericht zufolge sollen die beiden Filmlegenden schon seit Langem in einer Art Wettstreit um das Erbe ihrer Freundschaft mit Robert gestanden haben. Für Barbra war "The Way We Were" ein besonderer Film: In ihrer 2023 erschienenen Autobiografie "My Name is Barbra" schrieb sie über ihre gemeinsame Arbeit mit Robert: "Ich glaube, es ist eine von Roberts besten Leistungen... und wahrscheinlich auch eine meiner besten." Auch Jane blickte beim Filmfestival schwärmerisch auf ihre Zusammenarbeit zurück. Sie beschrieb Robert als "das wunderschönste menschliche Wesen", das sie je getroffen habe, und erinnerte sich: "Er war sehr klug und wirklich witzig. Er liebte Streiche und war draufgängerisch."








