Joachim Llambi verrät: Seine Mama kommentiert seine Urteile
Seit seinen Anfängen bei Let's Dance ist Joachim Llambi (61) für seine knallharte Kritik bekannt. Aber es gibt eine Person im Leben des Jurors, die genau im Blick hat, was er sagt: Im Podcast "MayWay" verrät er, dass seine Mutter Ingrid ihm jedes Mal Kritik an seinen Bewertungen schickt, wenn sie nicht selbst im Studio sein kann. "Meine Mama schreibt mir ab und zu, wenn sie nicht im Studio ist. [Das] kommt dann mal schnell als WhatsApp während der Sendung", lacht Joachim. Denn Mama Ingrid findet die Strenge ihres Sohnes nicht immer toll. Sie ermahnt ihn dann mit Sätzen wie "Das hättest du jetzt anders sagen sollen". Der ehemalige Turniertänzer nimmt es aber mit Humor. "Ich muss mich nicht verbiegen. Meine Mutter kennt mich so, wie ich bin", erklärt er.
Die Verbindung zu seiner Mutter scheint für Joachim eng zu sein. Immerhin verbindet die beiden eine lange und nicht immer einfache Familiengeschichte. In dem Podcast gibt der 61-Jährige einen seltenen Einblick in seine Kindheit. Besonders prägend sind offenbar die Erinnerungen an seinen Vater Narciso, einen gebürtigen Spanier. Dieser erkrankte 1975 an einem Gehirntumor. Joachim erinnert sich, dass die Ärzte operieren wollten, allerdings direkt deutlich machten, dass die Überlebenschance bei nur zehn Prozent lag. Doch Narciso überstand die OP und lebte noch acht Jahre. Die Folgen beeinflussten das Familienleben trotzdem. Sein Vater sei fast blind gewesen und habe ein kaputtes Kurzzeitgedächtnis gehabt. Seine Mutter habe den Großteil der Last auf ihren Schultern getragen und trotzdem versucht, ihm eine schöne Kindheit zu ermöglichen: "Es war eine harte Zeit, aber wir haben das gut zusammen geschafft."
An den Tod seines Vaters erinnert Joachim sich bis heute noch gut. In dem Podcast erzählt er Moderatorin Tanja May, wie er damals erfuhr, dass sein Vater verstorben sei. Er war 19 und kehrte von einem Tanzturnier in Gießen zurück nach Duisburg, wo die Familie lebte. Seine Großmutter habe ihn auf dem Balkon erwartet und ihm zugerufen: "Es ist etwas Schlimmes passiert." Sein Vater sei im Krankenhaus und der junge Joachim machte sich sofort auf den Weg – allerdings kam er eine halbe Stunde zu spät. Auch wenn er sich nicht direkt verabschieden konnte, habe der friedliche Anblick seines Vaters auf dem Totenbett ihm und seiner Mutter ein beruhigendes Gefühl gegeben: "Seine Gesichtszüge wirkten friedlich. Das war für meine Mutter und mich – wir saßen an seinem Bett – noch mal ein schönes Abschiednehmen."









