Singen: Wegen Nick Jonas wurde Paul Rudd plötzlich nervös
Für Paul Rudd (57) war die Zusammenarbeit mit Nick Jonas (33) am Set des neuen Films "Power Ballad" alles andere als entspannt. Gegenüber dem Magazin People gestand der 57-jährige Schauspieler, dass er gehörig aufgeregt war, als es darum ging, ernsthaft zu singen – und das ausgerechnet neben dem erfahrenen Sänger Nick. "Ja, ich war nervös", erklärte Paul offen. "Ich habe in Filmen schon früher gesungen, aber es war immer lustig – man hat viel Spielraum. Das hier war echtes, ernsthaftes Singen. Ich machte es mit [Nick] und John Carney, der selbst Musiker ist. Dieser Job ist immer aufreibend. Schauspielern, Singen – man stellt sich bloß, also schließt man die Augen und springt ins kalte Wasser." Nick ließ es sich daraufhin nicht nehmen, seinem Kollegen ein Kompliment auszusprechen: "Nun ja, du hast am Set alle umgehauen."
In "Power Ballad" spielt Paul den Hochzeitssänger Rick, dessen beste Zeiten scheinbar hinter ihm liegen. Als er bei einer Hochzeit auf den Popstar Danny trifft, gespielt von Nick, verbinden die beiden ihre Leidenschaft für Musik bei einer nächtlichen Jam-Session. Danny macht aus einem von Ricks Songs einen Hit, der seine eigene Karriere neu entfacht – doch Rick kämpft fortan darum, die Anerkennung zurückzubekommen, die er für sich beansprucht. Paul selbst erinnerte sich daran, dass er in der Komödie "Role Models" aus dem Jahr 2008 schon einmal einen Song improvisiert hatte – damals aber eher zur Belustigung. "Power Ballad" sei da grundlegend anders: "Es ist von Anfang bis Ende ernsthaftes Singen. Also habe ich es genauso gemacht. Aber ja, es war definitiv ein bisschen aufregend."
Nick, der als Mitglied der Jonas Brothers weltweit bekannt wurde, ließ für seine Rolle als Danny tief in die eigene Vergangenheit greifen. Sein Charakter kämpft nach dem Verlassen einer Boyband mit persönlichen und beruflichen Problemen – eine Situation, die Nick aus eigener Erfahrung kennt. "Ich habe definitiv einige meiner eigenen Erfahrungen in die Rolle einfließen lassen", sagte er bei einer Vorführung des Films gegenüber People. "Danny macht einige der gleichen Erfahrungen durch, die ich 2014 oder '15 gemacht habe." Die Chance, diese Erlebnisse auf die Leinwand zu bringen, empfand der Sänger und Schauspieler als besonders bedeutsam: "Ich war begeistert. Es war ein Lebenstraum." Paul Rudd hingegen verdiente in den 90ern als Party-DJ sein Geld.











