So beeinflusste Liebes-Aus mit Ben Jennifer Garners Karriere
Jennifer Garner (54) spricht offen darüber, wie sehr die Trennung von Ben Affleck (53) ihr Berufsleben durcheinandergebracht hat. In einem neuen Interview mit dem Magazin InStyle blickt die Schauspielerin auf das Jahr 2015 zurück, als die Ehe mit Ben zerbrach und sie sich plötzlich fast ausschließlich um die drei gemeinsamen Kinder Violet, Seraphina – die inzwischen Finn heißt – und Samuel kümmerte. Während Ben in Hollywood-Blockbustern wie "Batman v Superman: Dawn of Justice" und "The Accountant" vor der Kamera stand, zog sich Jennifer weitgehend aus dem Rampenlicht zurück und konzentrierte sich auf Schule, Fahrdienste und Alltag daheim in Los Angeles. Heute, mehr als acht Jahre nach dem offiziellen Scheidungsbeschluss, ist sie mit Geschäftsmann John Miller liiert – und genießt es, beruflich wieder voll durchstarten zu können.
"Als meine Kinder klein waren, habe ich so wenig gearbeitet, und dann hatten wir so einen Umbruch in unserer Familie, dass ich wirklich lange kaum gearbeitet habe", erklärt Jennifer gegenüber InStyle. Jetzt, da Violet, Seraphina und Samuel älter und selbstständiger sind, könne sie sich wieder stärker auf ihre Projekte konzentrieren: "Ich bin auch wirklich dankbar, diesen Teil meines Lebens zurückzuhaben", so Jennifer. Besonders die letzten Monate habe sie als Privileg empfunden, weil sie sich ganz ihrer Leidenschaft widmen konnte: "Es ist ein Geschenk, diese anderthalb Jahre, in denen ich mich [ins Schauspielern] vertieft habe, weil dieser Job sehr egoistisch ist." Am Set richte sich alles nach ihrem Kalender, nicht nach Elternabenden, Hausaufgaben oder der Frage, wer abends rechtzeitig zum Abendessen zu Hause ist – etwas, das ihr lange wichtiger war als jeder Drehplan.
Gleichzeitig macht Jennifer klar, dass sie ihre Rolle als Mutter nie hintenangestellt habe und sich dafür auch nicht rechtfertige. Ihren Kindern sage sie nicht sorry, wenn sie drehe, betont sie, sondern danke, dass sie so verständnisvoll seien. Arbeiten, Fehler machen, hinfallen und wieder aufstehen – all das gehöre für sie zum Leben dazu. Die Schauspielerin, die zuletzt etwa mit der Serie "The Last Thing He Told Me" von sich reden machte und außerdem hinter den Kulissen tätig ist, etwa als Produzentin eines Reboots ihrer Kultkomödie "30 über Nacht" für Netflix, beschreibt sich als jemand, der aus echter Freude spielt: "Ich komme an das Schauspielern aus einer Haltung der Freude heran. Ich bin nicht gequält. Es füllt kein Loch. Ich liebe es einfach wirklich." Gleichzeitig erinnert sie andere Frauen daran, sich selbst nicht zu hart zu beurteilen: Perfekte Balance zwischen Job und Familie gebe es nicht, sagt Jennifer – wichtig sei nur, dass die Kinder spüren, dass es Mama gut geht.









