Johann Lafers Frau glaubt fest an seinen Sieg im Krebskampf
Silvia Lafer hat sich jetzt in einem offenen Gespräch mit Bild über die schwere Zeit geäußert, die sie und ihr Mann, Starkoch Johann Lafer (68), seit zweieinhalb Jahren durchleben. Bei einer Routineuntersuchung wurde damals Lymphdrüsenkrebs bei Johann entdeckt. Seitdem läuft die Behandlung – und Silvia steht ihrem Mann dabei so gut es geht zur Seite. Ihr Fazit ist klar: "Ich glaube fest, mein Johann besiegt den Krebs." Doch auch sie selbst hatte in dieser Zeit mit ihrer Gesundheit zu kämpfen: Vor anderthalb Jahren musste sie sich einer Herzoperation unterziehen. "Es geht mir gut", sagt sie heute.
Die Diagnose traf die Familie mit voller Wucht, doch aufgegeben hat Johann zu keiner Zeit. Im Gegenteil: Seine Frau berichtet, dass er sogar noch aktiver geworden sei als vor der Erkrankung. Silvia begleitet ihn regelmäßig zu Terminen und zur Chemotherapie – und sorgt dort auf ihre ganz eigene Art für ihn: "Ich versorge ihn dann mit Gummibärchen und Cola light." Die Behandlung hat bei Johann Spuren hinterlassen: Er verlor 25 Kilogramm und seine Haare. Doch Silvia bleibt zuversichtlich: "Die kommen auch wieder." Mut macht der Familie auch, was die Ärzte schon früh sagten: "An dieser Krankheit wirst du nicht sterben." Inzwischen scheinen sich diese Worte zu bestätigen – Johann selbst berichtet, dass die Lymphome bereits um die Hälfte zurückgegangen seien. Großes Vertrauen setzt Silvia dabei in das Team der Uniklinik Mainz.
Rückhalt geben den Lafers in dieser Zeit auch ihre beiden Kinder Jennifer und Jonathan, die in Den Haag leben. "Wir telefonieren manchmal dreimal am Tag. Sie sorgen sich natürlich um ihren Papa", erzählt Silvia. Die Familie gehe offen mit der Situation um, auch die Kinder hätten das Gespräch mit den Ärzten gesucht. Was ihr vier Jahrzehnte Ehe über Fürsorge gelehrt haben, bringt Silvia auf den Punkt: Mitleid helfe nicht. "Wenn ich ständig sagen würde: Ach, du armer Kerl – dann würde er verrückt werden." Johann selbst hatte zuletzt gegenüber dem Magazin Bunte betont, trotz der Erkrankung nach vorne blicken und weitermachen zu wollen – ganz im Sinne seiner Frau, die sagt: "Johann hat noch viel vor."







