Gelüftet: Deshalb trägt James Bond die Agentennummer 007
James Bond trägt seit Jahrzehnten die legendäre Nummer 007 – doch warum es ausgerechnet diese Kennziffer ist, wurde in den Filmen nie wirklich erklärt. Dabei hätte ein geplanter Bond-Streifen aus den 1980er-Jahren genau diese Lücke schließen sollen. Noch vor Timothy Daltons erstem Einsatz in "Der Hauch des Todes" war laut TVLine ein Film in Arbeit, der die Anfänge des berühmten Geheimagenten beleuchtet hätte. Darin sollte Bond unter dem erfahrenen Doppel-Null-Agenten Bart Trevor ausgebildet werden. Nach dessen Tod hätte James schließlich dessen Agentennummer übernommen und wäre offiziell zu 007 geworden. Zu sehen bekam das Publikum diese Geschichte aber nie, denn das Projekt wurde verworfen.
Ganz unbekannt ist die Bedeutung des Doppel-Null-Status trotzdem nicht. Schon in Ian Flemings (†56) Roman "Casino Royale" aus dem Jahr 1953 wird erklärt, dass das 00-Präfix Agenten vorbehalten ist, die mindestens zwei Auftragsmorde begangen haben. Bonds Weg dorthin wurde später auch filmisch angerissen: In der Eröffnung von "Casino Royale" mit Daniel Craig (58) ist zu sehen, wie er sich den Doppel-Null-Status verdient. Warum ausgerechnet die Zahl sieben hinter den Nullen steht, bleibt aber offen.
Zu Bonds berühmter Nummer gibt es bis heute viele Theorien, wie Kino.de berichtet. Eine häufig genannte, aber umstrittene Erklärung verbindet 007 mit dem elisabethanischen Spion John Dee, der seine Briefe angeblich mit einem ähnlichen Zeichen markiert haben soll. Ian selbst erklärte hingegen, dass das 00-Präfix aus der britischen Marine stamme, wo im Zweiten Weltkrieg streng geheime Nachrichten so gekennzeichnet wurden. Die Wahl der sieben blieb von ihm aber offenbar unbeantwortet. Während Fans also weiter rätseln, warum Bond ausgerechnet diese Zahl hinter den beiden Nullen trägt, wird aktuell schon das nächste große 007-Thema heiß diskutiert: Wer übernimmt nach Daniel die Lizenz zum Töten?








