Test-Crash: Lewis Hamilton macht Wirbelverletzung öffentlich
Rennprofi Lewis Hamilton (41) hat eine Verletzung öffentlich gemacht, von der bislang kaum jemand wusste. Bei der offiziellen Pressekonferenz zum Großen Preis von Österreich in Spielberg am Donnerstag, dem 25. Juni, enthüllte der Ferrari-Pilot, dass er sich 2025 in Spanien eine schwere Wirbelverletzung zugezogen hatte. "Ich habe letztes Jahr bei Testfahrten die Mauer ziemlich hart erwischt", erklärte der siebenmalige Weltmeister und führte aus: "Dabei wurde eine meiner Bandscheiben im Nacken herausgeschlagen, das ging dann direkt auf den Nerv. Ich konnte für rund neun Wochen so gut wie nichts machen."
Der Formel-1-Star beschrieb in Spielberg auch detailliert, welche Folgen die Verletzung für seinen Alltag hatte. "Ich war täglich beim Chiropraktiker, konnte nicht mehr richtig schlafen. Ich habe Schmerzmittel genommen, ich musste mir Spritzen geben lassen, ich habe alles versucht, um das zu lösen. Damit habe ich gelebt, und das ist in dieser Position wirklich nicht leicht", merkte er an. Bemerkenswert: Trotz der monatelangen Beschwerden holte Lewis anschließend seinen ersten Sieg für Ferrari beim Grand Prix von Barcelona-Katalonien. Nach dem Rennen hatte er lediglich beiläufig erwähnt, sich verletzt zu haben – genauere Details nannte er damals allerdings nicht.
In der aktuellen Saison 2026 scheint der 41-Jährige diese schwierige Phase längst hinter sich gelassen zu haben. Mehrere Podestplätze und Rang zwei in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft zeugen von einer deutlich stärkeren Form. Hamilton war 2014 das erste Mal Weltmeister geworden und wechselte nach einer langen und erfolgreichen Zeit bei Mercedes zur Saison 2025 zu Ferrari – einem der traditionsreichsten Teams der Formel 1. Abseits der Rennstrecke sorgt sein Liebesleben zudem für Schlagzeilen: Er ist mit Realityikone Kim Kardashian (45) zusammen.









