

Nach WM-Aus: Antonio Rüdiger reagiert genervt auf Reporter
Nach dem bitteren WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay ist die Stimmung im deutschen Lager angespannt. Das Team unterlag dem südamerikanischen Gegner mit 3:4 – ein Ergebnis, das die Gemüter erhitzt. Real-Madrid-Verteidiger Antonio Rüdiger (33) stellte sich nach dem Spiel den Fragen eines Reporters und ließ dabei kein gutes Haar an den bisherigen Leistungen der Mannschaft. "Das ist die bittere Wahrheit, die wir annehmen müssen. Mit der Elfenbeinküste, Ecuador oder heute Paraguay ... das waren nicht Spanien, Argentinien oder sonst wer. Da müssen wir einiges hinterfragen", sagte der Abwehrspieler in einem Video von SPORT1 schonungslos.
Richtig ungemütlich wurde es dann, als der Reporter nachhakte und fragte, ob die Mannschaft vielleicht mehr "böse Jungs" brauche, um in solchen Partien standzuhalten. Antonio antwortete mit finsterer Miene und sichtlich genervt: "Ihr wollt doch keine bösen Jungs, oder?" Als der Journalist entgegnete, dass Spieler, die dagegenhalten, der Mannschaft sicherlich guttäten, konnte der Abwehrspieler nur süffisant lachen. Dann richtete er sich direkt gegen den Reporter: "Du weißt selbst, was vorher los war. Böse Jungs..." Damit spielte er offensichtlich auf die Diskussionen rund um seine WM-Nominierung an, die im Vorfeld für Kritik gesorgt hatte.
Der Hintergrund: Antonio war in der Vergangenheit mit mehreren Entgleisungen auf und neben dem Platz aufgefallen, weshalb seine Nominierung für das Turnier nicht unumstritten war. Das WM-Aus trifft das Team tief – auch Nationalspieler Florian Wirtz (23) hatte sich nach der Niederlage auf Instagram gemeldet und beschrieb das Aus als äußerst schmerzhaft. Das emotionsgeladene Interview mit Antonio sorgt derweil im Netz für reichlich Gesprächsstoff.










