Geplatzter Traum: Madonna kämpfte zwei Jahre für ihr Biopic
Zwei Jahre Arbeit für nichts: Madonna (67) hat jetzt offen über ihr geplatztes Biopic gesprochen und dabei enthüllt, wie viel Energie und Zeit sie in das gescheiterte Projekt gesteckt hat. Gegenüber dem Magazin Interview schilderte die Sängerin, wie sie gemeinsam mit den Universal Studios an ihrem Lebensfilm arbeitete. "Zwei Jahre lang arbeitete ich an meinem Drehbuch und verbrachte zwei Jahre bei den Universal Studios mit den Produktionsleitern, wo ich Budgetplanung und Casting übernahm", so Madonna.
Der Knackpunkt war am Ende das Geld. Die Popikone erklärte: "Wir hatten einen Streit, Universal und ich, wegen des Budgets. Ich habe ein außergewöhnliches Leben geführt, ich habe ein ereignisreiches Leben geführt, also brauchte ich ein großes Budget." Als sie vorschlug, die Produktion günstig in Serbien zu drehen, stieß sie auf Skepsis. Laut Madonna lautete eine der ersten Reaktionen des Studios: "Wir glauben nicht, dass du länger als vier Tage in Serbien bleibst." Das Projekt scheiterte. Danach meldete sich Netflix mit einer Serienidee – doch auch das lief nicht reibungslos. Um ihr eigenes Drehbuch nutzen zu können, hätte sie es zu einem "Wucherpreis" von Universal zurückkaufen müssen. Monatelang suchte sie dann nach geeigneten Autoren und einem passenden Showrunner, fand aber keinen. Schließlich ließ sie das Projekt los und wandte sich wieder der Musik zu.
2023 wurde erstmals öffentlich bekannt, dass die Filmproduktion eingestellt worden war. Madonna hat ein bewegtes Leben, das ihr reichlich Stoff für eine Biografie bietet – von bescheidenen Anfängen in Michigan über ihren kometenhaften Aufstieg zur Popikone bis hin zu persönlichen Schicksalsschlägen. Mehr als 400 Millionen Tonträger wurden von ihr weltweit verkauft. Nun lenkt sie ihre kreative Energie also zurück in die Musik. Mit ihrem neuen Album "Confessions II" wolle sie "wieder in die Welt der inspirierenden Tanzmusik eintauchen", wie sie im Interview verriet.











