Anna Netrebko wurde nach Kollaps zu Zwangspause verdonnert
Die Opernwelt blickt mit Sorge auf Anna Netrebko (54): Die weltberühmte Sopranistin musste nach ihrem Liederabend am vergangenen Dienstag am Teatro Real in Madrid einen schweren Rückschlag hinnehmen. Nach dem Konzert erlitt sie einen körperlichen Erschöpfungsanfall – und auch ihre Stimme versagte komplett. Auf Facebook wandte sich die 54-Jährige nun mit einem emotionalen Posting an ihre Fans und bat um Verständnis. Sie entschuldigte sich aufrichtig bei ihrem Ensemble, ihren Bühnenkollegen und ihrem treuen Publikum für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Als Mitverursacher des Zusammenbruchs nannte die Sängerin in ihrem Statement das aktuelle Extremwetter, das ihr stark zugesetzt habe. Ihr behandelnder Arzt zog nach einer eingehenden Untersuchung sofort die Konsequenzen und verordnete ihr ein mehrwöchiges Berufsverbot mit strikter körperlicher und stimmlicher Schonung. Das hat für ihren Terminkalender bittere Folgen: Ihre geplanten Auftritte in Giuseppe Verdis "Il trovatore" müssen ersatzlos ausfallen.
Trotz der erzwungenen Pause plant Anna, die im letzten Jahr den Vesuv in Stöckelschuhen bestieg, bereits ihren nächsten Schritt. Wenn die Erholung planmäßig vorangeht, soll sie im November an das Teatro Real in Madrid zurückkehren und dort in Béla Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" auftreten. Auch für das Folgejahr steht bereits ein Termin fest: Im März 2027 soll sie in Amilcare Ponchiellis "La Gioconda" auf der Bühne stehen. Anna zählt zu den bekanntesten Opernstimmen der Welt und ist seit Jahrzehnten auf den bedeutendsten Bühnen internationaler Opernhäuser zu sehen.










