Verraten: Capital Bra meidet die Haftbefehl-Doku aus Angst
In einem Interview mit Spiegel hat Capital Bra (31) jetzt so offen wie noch nie über seinen Kampf gegen die Drogensucht gesprochen – und dabei auch Stellung zu Haftbefehl (40) und dessen Netflix-Dokumentation bezogen. Die Doku über den Offenbacher Rapper, die im Oktober 2025 erschien und seinen eigenen Kampf mit der Sucht thematisiert, hat Capital Bra jedoch nicht gesehen – und das aus einem ganz persönlichen Grund. Der Berliner Rapper erklärte, er habe schlichtweg zu viel Angst davor, dass ihn die Inhalte in seinem eigenen Kampf gegen die Abhängigkeit zurückwerfen könnten.
"Nein, ich habe Angst davor. Ich gucke mir Dokus von Orcas an, wie sie sich organisieren und Robben jagen. Das interessiert mich eher, als von jemandem Drogen-Dokus zu gucken. Weil ich weiß selber, was in meinem Leben los ist", erklärte Capital Bra im Interview. Er wolle Haftbefehl damit ausdrücklich nicht verurteilen: "Ich will weder jemanden verurteilen und ich darf niemanden verurteilen. Aber ich habe mein Ziel, ich kämpfe dagegen. Und vielleicht sehe ich was, was mich noch ängstlicher macht. Und deswegen versuche ich, das lieber gar nicht zu sehen." Im selben Interview sprach Capital Bra auch über seinen eigenen langjährigen Drogenkonsum, darunter Koks und Tilidin, mit dem er eigenen Angaben zufolge schon als Kind in Berührung gekommen war.
In der Vergangenheit hatte der Rapper bereits angekündigt, seine eigene Geschichte in einer Dokumentation festhalten zu lassen, in der Konzertaufnahmen und sehr intime Einblicke eine Rolle spielen sollen. Dass er nun so deutlich ausspricht, wie verletzlich ihn das Thema Sucht noch immer macht, zeigt, wie eng Kunst, Erfolg und persönliche Dämonen bei ihm verknüpft sind. Für die Fans entsteht dadurch das Bild eines Musikers, der seine Kämpfe nicht versteckt, sondern Schritt für Schritt versucht, mit ihnen umzugehen – ohne dabei auf Kosten anderer Rapkollegen zu urteilen.











