Anna-Maria Zimmermann kann Maite Kellys Foto-Wut verstehen
Nachdem Maite Kelly (46) beim Lausitzer Schlager-Sommer-Open-Air in Löbau ihren Auftritt wegen unerwünschter Nahaufnahmen mit großen Teleobjektiven unterbrochen hatte, mischt sich nun auch Anna-Maria Zimmermann (37) in die Debatte ein. Gegenüber Schlager.de äußerte sich die Sängerin zu dem Thema und machte dabei deutlich, dass sie Maites Unmut gut nachvollziehen kann. Für sie ist nicht jedes Foto ein Problem – doch es kommt sehr darauf an, wer zu welchem Zeitpunkt auf den Auslöser drückt.
Schnappschüsse von Fans seien für Anna-Maria völlig in Ordnung. Anders sehe es bei professionellen Fotografen aus, deren Aufnahmen anschließend im Netz landen. Wer live singt, bewegt sich intensiv und kämpft um jeden Ton – und ein einzelnes Bild aus diesem Moment kann schnell unvorteilhaft wirken. Sie verglich das treffend damit, jemanden beim Essen zu fotografieren: "Kann halt nicht schön aussehen. Es gibt auch Bilder, wo ich sage: 'Boah, nicht schön'." Besonders unangenehm erlebte sie eine Situation beim "Schlagermove in concert": Nach zwölf Stunden unterwegs machten Fotografen sofort Bilder von ihr, als sie ankam – noch bevor sie sich vorbereiten konnte. Ihr Fazit fiel dabei deutlich aus: "Also da haben die Männer, glaube ich, oft irgendwie nicht so dieses Feingefühl bei uns Frauen."
Maite hatte ihr Konzert in Löbau damals mitten in einem Song gestoppt und die Band mit den Worten "Mach mal aus, mach mal aus" zum Schweigen gebracht, bevor sie sich direkt ans Publikum wandte. "Das ist entwürdigend", sagte sie auf der Bühne und verwies auch darauf, dass sie verschwitzt und "auch eine Frau" sei. Entscheidend sei letztlich, ob Licht, Moment und Umgebung fair seien, betont Anna-Maria. Sie achte inzwischen stärker darauf, wie sie fotografiert werde – und wünscht sich von Fotografen schlicht mehr Fingerspitzengefühl.










