Sandy Meyer-Wölden kämpfte jahrelang mit Panik vor Wasser
Sandy Meyer-Wölden (43) bricht auf Instagram ein langjähriges Tabu und spricht überraschend offen über eine psychische Belastung, die ihren Alltag über Jahre hinweg massiv einschränkte. Die Fünffach-Mutter machte öffentlich, dass sie unter einer lähmenden Angst vor tiefem Wasser litt – eine Blockade, die sowohl im Meer als auch in Schwimmbädern und Seen einsetzte. Während sie als Kind völlig unbeschwert geschwommen sei, kippte das Gefühl im Erwachsenenalter schleichend. Sobald sie sich weiter hinauswagte, reagierte ihr Körper mit akutem Fluchtmodus und heftigem Herzrasen. Lange Zeit versuchte die heute unter ihrem bürgerlichen Namen Alessandra bekannte 43-Jährige, die Situationen schlicht zu verdrängen und zu meiden, wodurch die Symptome jedoch nur noch stärker wurden.
Den Wendepunkt brachte schließlich der Gang zum Profi. In einer Therapie ging Sandy den Ursachen der Phobie auf den Grund und erkannte, dass die Angst vor dem Wasser nur ein Ventil für tiefer liegende, psychische Belastungen war. Hinter der Panik verbarg sich laut ihr das Gefühl, keinen Platz zu haben und sprichwörtlich keine Luft mehr zu bekommen. Durch gezieltes Konfrontationstraining – dem bewussten Verharren im Wasser trotz des akuten Impulses, wegzulaufen – lernte ihr Körper schrittweise, wieder Sicherheit zu signalisieren. Diesen Prozess der Bewältigung teilt sie nun mit ihren Followern, um Betroffenen Mut zu machen.
Die Überwindung der unsichtbaren Blockade hat für die Wahl-Amerikanerin auch ganz praktische Erleichterungen im Familienleben gebracht. Die gemeinsamen Momente im Wasser kann sie heute wieder unbeschwert mit ihren fünf Kindern genießen. Sandy hat aus einer früheren Beziehung zwei Kinder und drei weitere mit ihrem Ex-Mann, dem Comedian Oliver Pocher (48), mit dem sie von 2014 bis 2021 verheiratet war. Ihr offenes Posting zeigt, dass hinter der oft perfekten Social-Media-Fassade ein jahrelanger, sehr realer Kampf gegen die eigenen Ängste stecken kann.









