Treffen mit Charles genau geplant: Palast traut Harry nicht
Prinz Harry (41) ist am 6. Juli in London eingetroffen und wird sich voraussichtlich bis zum 11. Juli in Großbritannien aufhalten. Ob es dabei zu einem Treffen mit seinem Vater König Charles (77) kommen wird, ist noch völlig offen. Sollte es dazu kommen, werden Experten zufolge Höflinge des Palastes jede Sekunde des Zusammentreffens akribisch planen – aus einem bestimmten Grund: Das Vertrauen in Harry ist offenbar längst aufgebraucht. "Jede Interaktion muss von Höflingen und jenen, deren Aufgabe es ist, die Monarchie zu schützen, bis auf die Minute genau gesteuert werden", erklärte die britische Royalexpertin Hilary Fordwich gegenüber Fox News Digital. "Lediglich höfliche Begegnungen sind realistischer."
Royalexpertin Kinsey Schofield schilderte gegenüber dem Magazin Page Six noch deutlicher, wie ein solches Treffen konkret aussehen würde: Die Privatsekretäre des Königs stünden auf Abruf bereit, um einzugreifen, sobald das Gespräch in unangenehme Richtungen abdriften sollte. Als mögliche Ausstiegsstrategie könnte ein Sekretär den König daran erinnern, dass sein nächster Termin zusätzliche Reisezeit erfordere. Darüber hinaus würden auch Hausmädchen oder Butler, die Tee servieren, absichtlich länger im Raum verweilen – als stille Zeugen. "Es sind der König und seine Höflinge, die sorgfältig strategisch geplant haben, wie sie mit Prinz Harry umgehen", so Schofield. Gegenüber Fox News Digital ergänzte sie: "Vor sechs Jahren war das ein Familienstreit – heute ist es eine institutionelle Risikoabwägung."
Im Hintergrund schwebt zudem der Streit um Harrys Unterkunft während seines London-Besuchs. Harrys Sprecher berichtete gegenüber dem Magazin People, dass ein Angebot des Königs, im Buckingham Palace zu übernachten, kurzfristig zurückgezogen worden sei – nachdem Harry es bereits angenommen hatte. Der Palast widersprach dieser Darstellung und erklärte, Harry habe nicht rechtzeitig auf das Angebot reagiert. Harrys Reise nach London findet anlässlich einer Veranstaltung in den Midlands statt, die den zwölfmonatigen Countdown zu den Invictus Games markiert – dem von ihm initiierten Sportereignis für verletzte Soldatinnen und Soldaten. Ob seine Kinder Archie (7) und Lilibet (5) noch nachreisen werden, ist bisher unklar.










