Königin Letizias geheime Rolle in Felipes Doku enthüllt
Netflix bringt am 10. Juli eine Dokumentation über den Entführungsfall Miguel Ángel Blanco heraus – und die hat es in sich. Für das Projekt "Miguel Ángel Blanco: las 48 horas que lo cambiaron todo" (dt.: Die 48 Stunden, die alles veränderten) gibt König Felipe (58) zum allerersten Mal persönlich Einblicke in einem Dokumentarfilm. Gedreht wurde im Palacio de la Zarzuela, dem Wohnsitz des spanischen Königspaares. Dabei spielte auch Königin Letizia (53) eine überraschende Rolle hinter den Kulissen, wie Journalist und Filmemacher Jon Sistiaga jetzt in der spanischen Talkshow "La Revuelta" verriet.
Jon schilderte, wie Letizia an dem Drehtag ganz in ihre frühere Rolle zurückfiel: "Königin Letizia war mehr als Journalistin denn als Königin dabei, sehr engagiert. [...] Sie schaute sich die Regie an, ging zu den Regisseuren, stand neugierig daneben." Sie habe das Team außerdem sehr herzlich empfangen und die Arbeit der Techniker mit großem Interesse verfolgt. Ebenfalls bemerkenswert: Felipe erschien zur Aufnahme zwei Stunden zu früh. Als das Team noch Kabel verlegte und Kameras aufbaute, tauchte der König bereits in seinem Büro auf – und fragte, ob er einfach weiterarbeiten dürfe, während das Equipment aufgebaut werde.
Im Dokumentarfilm selbst erinnert sich Felipe an den Sommer 1997, als er noch Prinz von Asturien war. Jon schilderte: "Das Interview beginnt, als ich frage: 'Majestät, erinnern Sie sich noch an Miguel Ángel Blanco?' Und er antwortet mit 'Mein Gott'." Felipe habe betont, wie stark ihn die Ereignisse damals geprägt hätten und dass er den Kontakt zu den Opfern des Terrorismus stets gepflegt habe. Sein erster offizieller Termin als König sei ein Treffen mit Terrorismusopfern gewesen. Letizia hingegen begann ihre Karriere tatsächlich im Journalismus: Vor ihrer Zeit als Königin arbeitete sie als Moderatorin und Reporterin, unter anderem für den spanischen Fernsehsender TVE.












