Anna-Maria Ferchichi wollte Hobbys ihrer Kinder verbieten

Anna-Maria Ferchichi wollte Hobbys ihrer Kinder verbieten

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min
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Ein Urlaub in Ras al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde für Familie Ferchichi im Juni 2025 zum Albtraum: Sohn Djibrail, von seiner Familie liebevoll "Djibi" genannt, erlitt bei einer Wasseraktivität einen schweren Unfall, bei dem ein Seil seinen Arm beinahe vollständig in der Achsel durchtrennte. Anna-Maria Ferchichi (44) spricht jetzt im RTL+-Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – Der Bushido-Podcast" offen über die psychischen Folgen dieses traumatischen Erlebnisses. "Djibrail hätte sterben können an diesem Strand", sagt die 44-Jährige rückblickend. Für sie und ihren Mann Bushido waren die Wochen danach eine harte Zeit – sowohl für den Jungen als auch für sie als Mutter.

Über mehrere Wochen hinweg habe Djibi nicht alleine sein können, und auch Anna-Maria habe sich in dieser Zeit "nicht mehr normal gefühlt". "Es hat mein ganzes Weltbild wackeln lassen", erklärt sie im Podcast. Die Angst habe bei ihr schnell größere Kreise gezogen: Aus Sorge vor weiteren Unfällen wollte sie ihren Kindern kurzerhand sämtliche Hobbys verbieten. Bushido erinnert sich: "Du hast auch dann noch zu mir zu Hause gesagt, die Mädchen hören jetzt alle auf zu reiten. Keine Pferde mehr, wir verkaufen die Pferde, kein Skifahren, kein Fußball, kein alleine vor die Tür." Doch irgendwann habe Anna-Maria einen Entschluss gefasst: "Ich werde meine ganze Zukunft, meine ganze Gegenwart, unsere Kinder alles nicht opfern für etwas, was irgendwann vielleicht passieren könnte." An einem bestimmten Morgen, als die Sonne aufging und sie zum Sport ging, habe sie gespürt, dass sie sich selbst dazu entschieden habe, diesen Weg nicht weiterzugehen.

Anna-Maria, die vor Kurzem über das Älterwerden ausgepackt hat, und Bushido sind seit vielen Jahren verheiratet und gemeinsam Eltern von acht Kindern. In ihrem Podcast, in dem sie regelmäßig offen über ihr Familienleben sprechen, zeigen sie immer wieder auch die schwierigen Seiten ihres Alltags. Zum Abschluss der Podcast-Folge fand Bushido nachdenkliche Worte über das, was solche Erfahrungen mit einem machen: "Du hast Narben. Ich habe Narben. Weißt du, wenn wir uns unsere Narben angucken, dann... wir kennen die Geschichte dazu. [...] Natürlich denkt man nicht so supercool, aber irgendwie gehört es dann doch zu einem dazu."

Anna-Maria Ferchichi, Februar 2026
Instagram / anna_maria_ferchichi
Anna-Maria Ferchichi, Februar 2026
Anna-Maria Ferchichi und Bushido mit ihren Kindern, April 2026
Instagram / anna_maria_ferchichi
Anna-Maria Ferchichi und Bushido mit ihren Kindern, April 2026
Anna-Maria Ferchichi und Bushido, Februar 2026
Instagram / anna_maria_ferchichi
Anna-Maria Ferchichi und Bushido, Februar 2026
Sollen die Ferchichi-Kids nach dem Schock wieder reiten, kicken & Co. – oder lieber länger pausieren?