Zerwürfnis? Darum scheiterte Madonnas geplantes Biopic
Madonnas (67) lang gehegter Traum, ihr eigenes Leben auf die große Leinwand zu bringen, ist geplatzt. Die Sängerin hat nun bestätigt, dass ihr geplantes Biopic offiziell vom Tisch ist – und als Grund nennt sie ein Zerwürfnis hinter den Kulissen. Das Projekt war ein echtes Herzensprojekt der 67-Jährigen: Sie schrieb das Drehbuch selbst, wollte auch Regie führen und hatte mit Julia Garner (32) bereits eine Darstellerin für die junge Version von ihr gefunden. Jetzt ist das alles hinfällig.
Was genau zu dem Bruch geführt hat, lässt Madonna offen. Der Begriff "Zerwürfnis" ist vage genug, um alle Beteiligten zu schützen – und konkret genug, um Spekulationen anzufachen, wie Hollywood Life berichtet. Im Netz machen prompt die üblichen Erklärungen die Runde: Egotrips, Machtkämpfe, unüberbrückbare Differenzen. Therapeuten und Beziehungsexperten wie Figs O'Sullivan, sehen das nüchterner. In einem Essay beschreibt er, wie solche hochpersönlichen Kreativprojekte scheitern – nicht wegen Budgets oder Drehbüchern, sondern weil zwei Menschen in einem emotionalen Muster feststecken und keinen Ausweg finden.
Dass das Biopic für Madonna mehr war als ein gewöhnliches Filmprojekt, hatte sie bereits deutlich gemacht. Zwei Jahre lang arbeitete sie an dem Drehbuch und war bei den Universal Studios intensiv in Budgetplanung und Casting eingebunden. Sie übernahm dabei eine Doppelrolle als Autorin und als jemand, der die eigene Lebensgeschichte in einer Weise nach außen trägt, die kaum verletzlicher sein könnte. Dass ein Projekt mit so viel persönlichem Einsatz und so hohen emotionalen Einsätzen nun vorerst begraben bleibt, macht den Verlust für sie nicht kleiner.












