Philipp Plein setzt sich vor Gericht gegen seine Ex durch

Philipp Plein setzt sich vor Gericht gegen seine Ex durch

- Sarah Annowsky
Lesezeit: 2 min
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Im Rosenkrieg zwischen Philipp Plein (48) und seiner Ex-Freundin Lucia Bartoli (33) ist eine Entscheidung gefallen: Das Amtsgericht in Lugano hat zugunsten des Designers geurteilt. Die Influencerin muss sich nun öffentlich auf Instagram bei Philipp entschuldigen und dabei konkrete Behauptungen, die sie über ihn aufgestellt hatte, ausdrücklich zurücknehmen. Unter anderem geht es dabei um schwerwiegende Vorwürfe: Lucia hatte den Designer unter anderem mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) verglichen und ihn als Pädokriminellen bezeichnet, der Minderjährige anlocke und eine Gefahr für seine eigenen Kinder darstelle. All das muss sie jetzt öffentlich widerrufen, wie Bild berichtet.

Kommt Lucia dieser Verpflichtung nicht nach, drohen ihr Strafzahlungen von bis zu 10.000 Schweizer Franken, umgerechnet rund 10.820 Euro. Für Philipp geht das Urteil weit über einen juristischen Erfolg hinaus. Gegenüber Bild erklärte er: "Dieses Urteil bedeutet für mich weit mehr als einen juristischen Erfolg. Es bedeutet, dass die Wahrheit stärker ist als Hass, Lügen und Diffamierung." Besonders schwer wiege, dass die Angriffe nicht nur seine Person als Unternehmer getroffen hätten. "Wenn jemand versucht, den Vater meiner Kinder zu zerstören, greift er auch meine Familie und meine Kinder an", so der Designer weiter. Für ihre Zukunft sei er um die Wahrheit gekämpft, "nicht aus Stolz, sondern aus Verantwortung".

Hinter dem 48-Jährigen liegen mehrere belastende Monate. "Die vergangenen Monate haben Spuren hinterlassen. Kein Urteil kann die Belastung für meine Familie oder den Schmerz meiner Kinder vollständig rückgängig machen", sagte er gegenüber Bild. Bereits vor rund einem Monat hatte sich Philipp bei einer Pressekonferenz in Lugano öffentlich zu dem Streit geäußert und dabei unter anderem berichtet, dass sein Sohn auf Instagram Morddrohungen hatte lesen müssen. Nun hofft der Designer, dass das Urteil ein Umdenken anstoßen könnte: "Meinungsfreiheit endet dort, wo bewusst Unwahrheiten verbreitet, Menschen öffentlich zerstört und Familien zum Ziel von Hasskampagnen gemacht werden."

Philipp Plein mit seiner Ex Lucia Bartoli, September 2022
Getty Images
Philipp Plein mit seiner Ex Lucia Bartoli, September 2022
Jeffrey Epstein auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
U.S. Department of Justice, DOJ
Jeffrey Epstein auf einem von der US-Justiz veröffentlichten Foto
Philipp Plein, Modedesigner
Getty Images
Philipp Plein, Modedesigner
Wie findet ihr das Urteil, das Lucia zu einer öffentlichen Entschuldigung auf Instagram verpflichtet?