Stefon Diggs bestreitet schwere Vorwürfe im Rechtsstreit
Im Rechtsstreit um schwere Vorwürfe gegen NFL-Star Stefon Diggs (32) gibt es eine neue Wendung. Sein Ankläger Chris Griffith hat nun in neuen Gerichtsdokumenten behauptet, dass Stefon und sein Team die Reise nach Washington, D.C. im Mai 2023 selbst organisiert und ihn eingeflogen hätten. Dies berichtet TMZ unter Berufung auf die eingereichten Unterlagen. Chris wirft dem Footballspieler vor, ihn während dieses Trips unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht zu haben – Vorwürfe, die Stefon entschieden bestreitet.
Der Hintergrund: Chris hatte Stefons Forderung zurückgewiesen, Reiseunterlagen zu dem Trip vorzulegen. Sein Anwalt erklärte, es sei absurd, diese Dokumente anzufordern, da Stefon und sein Team die Reisearrangements selbst getroffen hätten und die entsprechenden Unterlagen daher ohnehin in ihrem Besitz seien. Chris gab laut den Gerichtsdokumenten bereits 24 Seiten Textnachrichten mit Stefons Mitarbeitern heraus. In seiner Klage schildert er außerdem, dass er glaube, Stefons Bruder Darez Diggs und zwei weitere Personen hätten ihn eine Woche nach dem Vorfall attackiert, nachdem er die sexuellen Avancen abgelehnt hatte. In einem separaten Verfahren einigte sich Chris bereits auf einen Vergleich in einem 10-Millionen-Dollar-Prozess gegen seinen Wohnungskomplex und Darez im Zusammenhang mit diesem mutmaßlichen Angriff.
Den Rechtsstreit ins Rollen gebracht hatte ursprünglich Stefon selbst: Er verklagte Chris wegen Verleumdung, nachdem dieser die Vorwürfe öffentlich gemacht hatte. Sein Anwalt erklärte, Chris habe durch das wissentliche Verbreiten falscher Behauptungen über Gewalt, sexuelle Übergriffe und Drogenverabreichung dem Ruf seines Mandanten schweren Schaden zugefügt, und forderte Schadensersatz in nicht genannter Höhe. Chris konterte mit seiner eigenen Klage wegen sexueller Nötigung. Stefon ist als Wide Receiver in der NFL bekannt und wurde in seiner Karriere mehrfach als einer der besten Spieler auf seiner Position gehandelt.








