Dolly Partons geheimes Refugium nach dem Tod ihres Mannes
Dolly Parton (80) hat sich in den vergangenen Monaten weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und auf ihrem riesigen Anwesen Willow Lake Plantation in Brentwood im US-Bundesstaat Tennessee gelebt. Dort trauerte die Sängerin um ihren Ehemann Carl Dean, der im vergangenen Jahr starb, und kämpfte zugleich mit eigenen gesundheitlichen Problemen. Wie Daily Mail unter Berufung auf Luftaufnahmen berichtet, verbrachte Dolly viel Zeit auf dem rund 63 Acre (etwa 25 Hektar) großen Gelände südlich von Nashville. Von dort aus bereitete sie mit viel Abstand zum Rampenlicht auch ihr nächstes großes Projekt vor: Ihr Musical "DOLLY: A True Original Musical" soll im Dezember an den Broadway kommen.
Das Anwesen, das heute auf rund 10 Millionen Dollar geschätzt wird, soll zahlreiche besondere Details haben. Auf dem Grundstück stehen dem Bericht zufolge unter anderem eine kleine Kirche, Engelsstatuen, mehrere luxuriöse Nebengebäude, die über die Jahre in Ton- und Produktionsstudios umgewandelt wurden, sowie ein großer Stall. Auch ein kleiner Friedhof mit drei Gedenktafeln gehört offenbar zu dem abgeschiedenen Areal. Gleichzeitig gebe es dort sehr persönliche Rückzugsorte wie bunte Schmetterlingsbänke auf der Veranda und einen verspielten Spielbereich für ihre Nichten, Neffen sowie deren Kinder. In dieser geschützten Umgebung arbeitete Dolly laut der Quelle heimlich an ihrem Bühnenprojekt, für das sie die Musik schrieb und als Produzentin tätig ist. Die Choreografie stammt von Mandy Moore (42). Zuvor hatte die Musikerin auch ihre geplante Las-Vegas-Residenz absagen müssen. Damals erklärte sie in einem Statement, sie spreche "wirklich gut auf Medikamente und Behandlungen an". Zugleich machte sie deutlich, dass sie wegen Problemen mit ihrem Immun- und Verdauungssystem noch nicht wieder fit genug für die Bühne sei.
Dolly und Carl Dean hatten das Anwesen bereits 1999 gekauft. Kinder bekamen die beiden nicht, doch die Künstlerin sprach in der Vergangenheit immer wieder liebevoll über ihre Nichten und Neffen. Oft bezeichnete sie deren Kinder auch als ihre eigenen Enkel und Urenkel. Passend dazu soll sich auf dem Gelände ein märchenhaft gestalteter Spielplatz mit Rutsche, Wippe, Trampolin, einer bunten Gitarre und zwei großen Spielhäusern befinden. Auch ein weißer Van, den früher Carl gefahren haben soll, steht laut Daily Mail noch auf dem Grundstück. Persönliche Worte fand Dolly nun auch zu ihrem Musical: In einem Video sagte sie über das Stück, es gehe nicht um "Glitzer und Glanz von außen", sondern darum, "wo ich wirklich herkomme, was ich erlebt habe, was ich verloren habe, was ich geliebt habe und wie ich meinen Weg gefunden habe".








