Nolan ließ die Stars im Trojanischen Pferd fast verzweifeln
Für seinen neuen Film "Die Odyssee", der am 16. Juli in den deutschen Kinos startet, hat Regisseur Christopher Nolan (55) eine fast zwölf Meter hohe und rund vier Tonnen schwere Requisite bauen lassen: das berühmte Trojanische Pferd. Bei der Welttournee zum Film legte das Team einen Stopp in New York City ein, wo das hölzerne Konstrukt sogar am Times Square aufgebaut wurde. Dort verriet Hauptdarsteller Matt Damon (55) gegenüber GamesRadar+, dass Christopher bis zum ersten Drehtag keinerlei konkreten Plan gehabt habe, wie die Szenen mit dem riesigen Pferd umgesetzt werden sollten.
Wie Matt berichtete, habe er Cast und Crew schlicht aufgefordert, sich in das Innere des Pferdes zu quetschen und einfach zu schauen, was passiert. Und genau diese Spontaneität zahlte sich offenbar aus. "Dieses Gefühl der Klaustrophobie entwickelte sich ganz organisch... Hoyte [van Hoytema, der Kameramann] schaute durch das Objektiv und Chris stand direkt neben ihm. Sie haben das quasi in Echtzeit erarbeitet. Es war großartig zu beobachten. Hätten wir es im Vorfeld genau durchgeplant, wäre diese besondere Energie wohl kaum entstanden", erklärte der Schauspieler. Neben ihm sind in dem Fantasy-Epos unter anderem auch Tom Holland (30), Zendaya (29) und Anne Hathaway (43) zu sehen.
Schon vor wenigen Wochen hatte Matt in einem großen Porträt des Magazins GQ durchblicken lassen, wie extrem ihn "Die Odyssee" gefordert hat. Die Dreharbeiten über rund drei Monate führten das Team durch gleich sechs Länder, und für Matt war schnell klar, dass hier nichts nach Routine ablaufen würde: "Ich kam am Drehort an und dachte mir: Wer zum Teufel hat sich gedacht, dass man hier einen Film drehen könnte?" Auch danach wurde es nicht leichter. "Jeder einzelne Drehort dieses Films wäre bei jedem anderen Film der schwierigste Drehort gewesen, an dem ich je gedreht habe. Und trotzdem folgte hier einfach einer auf den nächsten", sagte er.










