Prinz Harry rechnet nach WM-Aus mit englischer Mannschaft ab

Prinz Harry rechnet nach WM-Aus mit englischer Mannschaft ab

- Sandra Janke
Lesezeit: 2 min
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Englands früher WM-K.o. lässt Prinz Harry (41) nicht kalt – und der Royal macht nun deutlich, wo er die Ursache für das Scheitern der Three Lions sieht. Bei einem Auftritt in der Fußball-Talkshow von James Corden (47) auf Fox Sports in den USA analysierte Harry das Halbfinale gegen Argentinien, das England mit 1:2 verloren hatte. An seiner Seite saß Ex-Nationalspieler Rio Ferdinand (47). Harry machte vor allem eine Sache für die Niederlage verantwortlich: die fehlende Siegermentalität.

Der 41-Jährige beschrieb die Reaktion der Spieler nach dem Führungstreffer als eine Art Schockstarre: "Es ist die mentale Einstellung. Ich glaube, was wir gesehen haben, war ein kleiner Schockeffekt für sie. 'Verdammt, wir führen 1:0 gegen Argentinien' – und da war diese sofortige Versuchung, sich in die Defensive zurückzuziehen", sagte er in der Sendung. Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) nahm Harry dabei in Schutz: "Ich glaube nicht, dass das Taktik war. Ich glaube nicht, dass das der Plan war. Es ist einfach passiert." Und weiter: "Nach 72, 73 Minuten, egal wann es war – du kannst eine 1:0-Führung gegen so eine Mannschaft nicht einfach über die Zeit bringen. Die Einstellung muss sein: Wir führen 1:0, also glaubt daran, dass ihr auch 2:0 führen könnt." Für eine humorvolle Note sorgte James mit dem Vorschlag, Harry könnte doch gleich als Co-Trainer der englischen Nationalelf einsteigen.

Dass Englands WM-Aus Harry schmerzt, hatte er bereits kurz nach der Niederlage deutlich gemacht. Bei der "TIME100 Sports Gala" in New York City war er von einem Reporter auf das Ergebnis angesprochen worden und antwortete auf die Frage, ob ihn die Niederlage traurig mache, mit einem knappen "Natürlich!". Auch sein älterer Bruder Prinz William hatte sich nach dem Spiel gemeldet und die Mannschaft auf der Plattform X dazu aufgerufen, die Köpfe hochzuhalten. Harry lebt seit Jahren mit seiner Frau Meghan (44) und den beiden gemeinsamen Kindern in Montecito, Kalifornien – und ist dennoch dem englischen Fußball treu geblieben.

Prinz Harry, 23. April 2026
Getty Images
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Thomas Tuchel, Bayern-Trainer
Getty Images
Thomas Tuchel, Bayern-Trainer
Prinz Harry mit seinem Sohn Prinz Archie, Juni 2026
Instagram / meghan
Prinz Harry mit seinem Sohn Prinz Archie, Juni 2026
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