Gefälschter NDA: Howard Sterns Anwalt weist Vorwürfe zurück
Der Rechtsstreit zwischen Radiomoderator Howard Stern (72) und seiner Ex-Assistentin Leslie Kuhn nimmt eine neue Wendung. Leslies Anwalt John Joseph Leonard reichte am vergangenen Sonntag beim New York County Clerk einen Screenshot einer privaten E-Mail ein – und sorgte damit für frischen Zündstoff im laufenden Verfahren. In dem Schreiben vom 24. Juli 2026 hatte Howards Anwalt Andrew Mark Goldsmith laut Page Six Stellung zu Leslies geplanter zweiter geänderter Klageschrift bezogen, in der sie behauptet, die während ihrer Anstellung unterzeichnete Geheimhaltungsvereinbarung sei gefälscht worden.
In der E-Mail ließ Andrew kein gutes Haar an den neuen Vorwürfen. Er bezeichnete die beabsichtigte Klageänderung als "aussichtslos und leichtfertig" und erklärte, Howard und die anderen Beklagten hätten bereits "unzweideutig, bedingungslos und unwiderruflich" auf ihr Recht verzichtet, die besagte Vereinbarung gegen Leslie durchzusetzen. Für den Fall, dass Leslies Anwalt dennoch einen entsprechenden Antrag stellen sollte, drohte er mit rechtlichen Konsequenzen, darunter mögliche Geldstrafen. Leslie hingegen besteht in ihren eingereichten Änderungsanträgen darauf, die sogenannte Vertraulichkeitsvereinbarung vom September 2022 nie gesehen und nie unterzeichnet zu haben. Zudem weiche die auf dem Dokument vorhandene Unterschrift deutlich von bekannten Schriftproben ihrer Unterschrift ab – das NDA sei deshalb von Anfang an rechtlich nichtig.
Der Streit hat seinen Ursprung in einer Klage, die Leslie im April gegen Howard und seine Frau Beth Stern eingereicht hatte. Darin warf sie den beiden vor, während ihrer Zeit als Assistentin in deren rund 1.860 Quadratmeter großen Anwesen in Southampton, New York, ein feindseliges Arbeitsumfeld geschaffen zu haben. Sie behauptete außerdem, im Februar entlassen worden zu sein – kurz nachdem ihr ein Brief zugestellt worden war, der ihr eine Gehaltserhöhung auf 232.619 Euro sowie einen Bonus von 70.224 Euro in Aussicht gestellt hatte. Leslies Anwalt hatte gegenüber Page Six erklärt, sie habe sich durch die Geheimhaltungsvereinbarung "vollständig mundtot gemacht" gefühlt.








