Prinzessin Diana: Die tragische Geschichte ihres Schmucksets
Am 3. Juni 1997 betrat Prinzessin Diana (†36) strahlend die Royal Albert Hall in London, um die Eröffnungsnacht der Saison des British National Ballet zu besuchen. Um ihren Hals trug sie an diesem Abend eine atemberaubende Halskette: ein Stück aus 178 Diamanten mit einem Gesamtgewicht von rund 52 Karat und sieben Südseeperlen, entworfen vom britischen Kronjuwelier Garrard. Dazu kombinierte sie ein eisblau-kristallenes Cocktailkleid des Designers Jacques Azagury sowie ihre legendäre Frisur, die heutzutage wieder einen Hype erlebt. Was damals niemand ahnte: Es sollte einer ihrer letzten großen öffentlichen Auftritte sein. Nur wenige Monate später, am 31. August 1997, kam die Prinzessin bei einem Autounfall in Paris ums Leben.
Wie Vanity Fair berichtet, war die Halskette Teil eines Schmucksets, das bis zu Dianas Tod unvollendet blieb. Nach dem Ballettabend gab sie das Stück an Garrard zurück, damit der Juwelier passende Ohrringe anfertigen konnte – doch sie erhielt diese nie. Das Set, das heute als "Swan Lake Suite" bekannt ist, bestand neben der Halskette auch aus einem Paar Südseeperlen-Ohrringen. Wer das Schmuckset ursprünglich in Auftrag gab, ist bis heute ungeklärt. Manche vermuten, dass es Dodi Al Fayed (†42) war, obwohl Diana den ägyptischen Filmproduzenten erst im Juli 1997 zu daten begann. Nach Dianas Tod wurde das Set nicht Teil des Erbes ihrer Söhne William und Harry, sondern verkauft. Im Dezember 1999 ersteigerte der amerikanische Geschäftsmann James McIngvale das Set bei einer Auktion des Auktionshauses Guernsey's für eine Million Dollar. 2008 wechselte es erneut den Besitzer und gelangte über einen Privatverkauf an die ukrainische Familie Ginzburg.
Die Ginzburgs versuchten Jahre später, das Schmuckset erneut bei Guernsey's zu versteigern – mit dem Wunsch, einen Teil des erwarteten Erlöses von fünf bis 15 Millionen Dollar dem Wiederaufbau der Ukraine zugutekommen zu lassen. Doch die Auktion im Juni 2023 wurde in letzter Minute abgesagt, nachdem ein privater Interessent gefunden worden war. Guernsey's gab später bekannt, dass das Set an ein Museum gegangen sei – nannte jedoch weder den Namen des Museums noch den Kaufpreis. Wer die "Swan Lake Suite" heute wirklich besitzt, bleibt damit ein Rätsel.








